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Mysteries Magazin 2/2007






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Starker Leonidenschauer erwartet
Hunderte Sternschnuppen im November
18.10.2006  10:23 Uhr



ArtistView: Sternschnuppenschauer.
© A.M.


 Specials

Europa - Wie die Astronomie-Homepage Space.com berichtet, steht Himmelsbeobachtern in Westeuropa und Nordamerika am 18. und 19. November diesen Jahres ein besonderes Himmelsschauspiel ins Haus. Der diesjährige Leoniden-Schauer soll in der Nacht besonders üppig ausfallen.



Auch wenn der Name des Meteorenstroms auf dessen vermeintlichen Ursprung im Sternbild Löwe hindeutet, entspringen die Leoniden tatsächlich doch dem Kometen Temple-Tuttle, der auf seiner Umlaufbahn um unsere Sonne zahlreiche Buchstücke, so genannte Meteoroiden hinterlässt. Wenn die Erde eine solche kosmische Staubwolke durchkreuzt, verglühen diese Teilchen ohne Gefahr in der Atmosphäre, wo sie verglühen somit als Sternschnuppen sichtbar werden.

Zum letzten Mal passierte der Komet die Bahn der Erde im Jahr 1998 und erzeugte bereits bis 2002 besonders intensive Sternschnuppenregen. Seit 2003 entfernte sich Temple-Tuttle jedoch wieder von der Erde, wodurch die Leoniden seither mit lediglich zehn Meteoren pro Stunde eher enttäuschend ausfielen.

Ursprünglich hätte sich auch für diesen November an dieser Situation nichts geändert, doch neue Beobachtungen lassen hoffen.
Astronomen haben kürzlich ein besonders breites Band aus Kometenstaub von Temple-Tuttle ausfindig gemacht, das bereits 1932 und 1969 für besonders intensive Leonidenschauer von weit über 200 Sternschnuppen pro Stunde gesorgt hatte.
Zwar ist dieses Band in diesem November weiter von der Erde entfernt als 1969, dennoch rechnen die Astronomen bis zu 150 Leoniden pro Stunde.

Am Sonntagmorgen des 19. November gegen 4:45 Uhr erwarten die Astronomen den Höhepunkt des himmlischen Spektakels über Westeuropa. Dann wird das Sternbild Löwe hoch am südöstlichen Himmel stehen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, soll man dann kurz vor Sonnenaufgang den besten Blick auf die Leoniden haben.

Für die Beobachtung sollten sich die Himmelgucker einen möglichst dunklen, ländlichen Ort, am besten weitab von störenden Lichtquellen aussuchen und sich zugleich auf eine bitterkalte Nacht vorbereiten.
(res)



Quelle:
space.com


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