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Alte Quellen auf dem Mars
Neues Wasserkreislauf-Modell präsentiert
09.03.2007 09:47 Uhr
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Blick in die Mars-Region Meridiani Planum
© NASA
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St. Louis/ USA - Bisher waren die Sulfatablagerungen in der Region Meridiani Planum an der Landestelle der Opportunity-Mission der "NASA" den Wissenschaftlern ein Rätsel. Eine neues Modell über den Wasserkreislauf des Roten Planeten liefert nun eine mögliche Erklärung.
Die bisherige Erklärung, hier müssten gewaltige Seen verdampft und ausgetrocknet sein, konnte aufgrund fehlender Becken nicht mehr aufrechterhalten werden.
Das neue Modell des Teams um Jeffrey Andrews-Hanna von der "Washington University" in St. Louis, Missouri, der seine Ergebnisse nun in der naturwissenschaftlichen Zeitschrift "Nature" veröffentlich hat, geht hingegen von einem komplexen Wasserkreislauf aus Regen, Flüssen und Grundwasserflussläufen aus.
Durch gewaltige Vulkanaktivitäten in der Tharsis-Region soll das Wasser dann vor etwa 3,5 Milliarden Jahren, als sich die Region formte, an die Oberfläche gepresst worden sein. Als das Marsklima dann vor etwa 3,5 Millionen Jahren trockener wurde, verdampfte und versiegte es und hinterließ über die Jahrmillionen die massiven Salzablagerungen.
Ähnliche Prozesse, so Andrews-Hanna, könnten sich sogar noch heute auf dem Mars abspielen, obwohl dies aufgrund des kalten Klimas sehr unwahrscheinlich ist. Flüssiges Untergrundwasser könnte jedoch auch heute noch eventuelles Leben auf dem Roten Planeten mit dem lebensnotwendigen Nass versorgen. Die Suche geht also weiter ...
(AM)
Quelle:
nature.com
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