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Bäume erobern die Arktis
Arktisches Ökosystem gefährdet
12.03.2007 13:31 Uhr
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Artist View - Nördliche Polarregion
© ESA / AOES Medialab
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Arktis - Infolge der globalen Klimaerwärmung dehnt sich die Baumgrenze auch in der Arktis immer weiter aus. Wie "LiveScience.com" nun berichtet, zeigt eine neue Studie, dass Bäume das bisherige Ökosystem der arktischen Tundra gefährden.
In der arktischen Tundra gediehen aufgrund der niedrigen Temperaturen, der kurzen Wachstumsphase und dem weitflächigen Permafrostboden bislang nur Gräser, Moose und Flechten. Die Baumgrenze - also jene Gegend, wo diese Fauna in Sträucher, Büsche und letztlich Bäume übergeht - rückt jedoch mehr und mehr vor. Grund hierfür sind längere und wärmere Sommer, die auch den Boden zum Tauen bringen und sumpfige Gelände und Seen entstehen lassen.
Während diese Entwicklung auf den ersten Blick sehr positiv klingt, zeigt die Studie von Ryan Danby von der "University of Alberta", der seine Ergebnisse jetzt im "Journal of Ecology" veröffentlicht hat, dass dadurch das arktische Ökosystem der Rentiere und Wildschafe, aber auch der diesen Lebensraum nutzenden Bewohner gefährdet ist.
(AM)
Quelle:
livescience.com
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