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 Kategorie: Astronomie

Sonnen- und Mondfinsternis ab 3.10.2005

02.10.2005  10:30 Uhr



Sonnenfinsternis
© planetarium-laupheim


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Hamburg / Deutschland – Gleich zwei herausragende Ereignisse prägen den Sternenhimmel im Oktober. Am 3.10.2005 erwartet uns eine partielle Sonnenfinsternis, die sogar von Deutschland aus beobachtet werden kann. Bereits am 17.10.2005 wird es eine Mondfinsternis geben, die aber vorwiegend in Nordamerika zu bewundern sein wird.

Am 3. Oktober wird der Neumond sich zwischen Erde und Sonne schieben, und so eine nur teilweise Sonnenfinsternis auslösen, weil er sich in relativer Ferne zur Erde hin befindet. Dadurch erscheint der Erdtrabant kleiner, und verdeckt nicht die ganze Fläche der Sonne mit seinem Schatten. Es kommt hierbei zu einem hell leuchtenden ring rund um die Kugel des Neumondes. Von der Iberischen Halbinsel aus ist die Ringfinsternis zu beobachten, und verläuft über den Nordatlantik, sodass sie im Mittelmeer-Raum, in Nord- und Ostafrika, und endet schließlich etwa in der Mitte des Indischen Ozeans.

In Deutschland kann das Spiel von Schatten und Licht am "Tag der Einheit" bewundert werden. Kurz nach 11.30 Uhr erreicht das Schauspiel seinen Höhepunkt, und das Ende ist gegen 12.30 Uhr zu erwarten. In Berlin erwartet man eine 39%ige Verdunklung der Sonne, in Frankfurt am Main sollen es sogar 50% sein, die vom Mond verdeckt werden. In Hamburg sind ca. 40% zu erwarten, in München hingegen 51%.Dresden kann eine 42%ige "SoFi" erwarten und in Stuttgart schlägt der Schatten sogar 53% zu Buche. Wenn es Interessenten gibt, die sich näher damit befassen wollen, bietet hierfür die Sternenwarte beste Vorraussetzungen für gute Ergebnisse. Für SoFi-Anbeter, die nur mit bloßem Auge das Spektakel beobachten sollen, ist zu raten, sich eine extra für das Ereignis angebotene Sonnenbrille zuzulegen, denn die Strahlen können sich negativ aus die Sehkraft auswirken, wenn man direkt in sie hineinschaut.

Einige Tage nach der Sonnenfinsternis erscheint am Himmel eine Mondsichel. Am 17.10.2005 verschwindet der Vollmond teilweise im Erdschatten. In Mitteleuropa ist das Schauspiel nicht erkennbar, weil es sich am Tag abspielt. Dennoch kann das Himmelsspiel in Nordamerika ganz gut beobachtet werden. Allerdings sind nur etwa 7% Mondfinsternis zu erwarten und somit ist nur ein Teil des Mondes vom Schatten der Erde "angeknabbert".
Der Mond zieht am 20.10.2005 mit knapper Vollmondbreite am südlich gelegnen Sternenhaufen der Plejaden vorüber. Die Sonne wandert den ganzen Monat über durch das Sternbild der Jungfrau. An "Halloween" erreicht die Sonne das Waage-Sternbild, und die Tage werden um 1,5 Stunden kürzer. Der Zenit wird um 11° kleiner. Am Sonntag, den 30.10.2005 ist die Sommerzeit zuende und die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt.

Der Planet Mars ist in der jetzigen Zeit als hellster Himmelskörper in der Nacht auszumachen. Zwischen den Sternbildern Widder und Stier wird der rote Planet wandern. Der Mars kommt dann gegen Ende Oktober der Erde am nächsten. Dieses Schauspiel konnte man Ende August 2003 schon mal beobachten. Damals näherte sich der Planet auf ca. 56 Millionen Kilometer, während er sich diesmal auf nur etwa 69 Millionen Kilometern nähert. Am Abend, wenn es dunkel wird, ist der Mars im Nordosten zu sehen, zur Geisterstunde ist er im Süden, und morgens im Nordwesten.

Die Venus ist am frühen Abend im Südwesten zu sehen. Der Liebesplanet durchläuft das Sternbild des Schlangenträgers und den Skorpion. Mitte des Monats trifft sie sich mit dem Hauptstern Antares in 3 Vollmondbreiten nördlich.

Während der zweiten Nachthälfte ist auch Saturn am Himmel zu sehen. Der Planet hält sich im Moment noch im Sternbild Krebs auf. Seine Position ist nahe dem offenen Sternhaufen Krippe und kann mit einem lichtstarken Fernglas bewundert werden.
(Nos)


Quelle:
www.paranews.net

Planetarium Stuttgart



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