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Großbritannien: Zahlreiche Abhörfehler
Bericht des Datenschutzes veröffentlicht
21.02.2007 13:35 Uhr
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Archiv: Telefon
© morguefile
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Großbritannien - Innerhalb von nur 15 Monaten waren in Großbritannien knapp 450.000 Anträge zur Abhörung von Personen gestellt worden, dieses offenbarte ein Bericht des britischen Amtes für Datenschutz. Ein Problem hierbei sei, so kritisierte der Autor des Berichts Sir Swinton Thomas, dass es bei den Abhöraktionen zu einer unerhörten Anzahl von Fehlern gekommen ist.
Insgesamt habe es bei den Lauschangriffen von 2005 bis 2006 mehr als 4.000 Irrtümer gegeben, die unter anderem das Anzapfen falscher Telefonnummern und das weitere Abfangen von Post umfassten, nachdem eine Aktion schon beendet war. Eine derartige Fehlerquote, so Sir Swinton, sei "unakzeptabel hoch".
Weiterhin forderte Sir Swinton, dass Angehörige des Parlaments nicht länger als Ziel von Lauschangriffen ausgenommen werden dürften. Es gäbe keinen vernünftigen Grund, wieso sie Immunität gegen staatliche Abhöraktionen genießen sollten.
Seit dem Jahr 1966 stehen Parlamentsmitglieder unter dem Schutz der Wilson Doctrine, die es verbietet, die "Members of Parliament" und ihre engen Kontakte durch staatliche Organe bespitzeln zu lassen.
(MF)
Quelle:
Times
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