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Klima-Satellit „CryoSat“ ging verloren
09.10.2005 09:59 Uhr
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Start des CryoSat - Dieser verlief noch erfolgreich. Wenige Minuten später wurde das Signal zur Trägerrakete verloren.
© ESA
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Plessezk / Russland - Wie wir bereits berichteten, sollte gestern der Klima-Satellit "CryoSat" von dem russischen Raketenstartplatz Plessezk starten. Durch einen zur Zeit noch unbekannten Fehler, ging allerdings einige Minuten nach dem Start das Signal zur Trägerrakete verloren.
Wie Yuri Bakhvalov, Leiter des Khrunichev Weltraum Zentrums, gestern um 21:00 Uhr MESZ bekannt gab, bestätigt die russische Raumfahrtagentur den tragischen Verlust des Satelliten, der durch einen Fehler bei der Startsequenz vermutlich verursacht wurde. Bakhvalov bedauerte zutiefst den Absturz und entschuldigte sich bei der ESA und bei allen Partnern, die am Projekt CryoSat mit beteiligt waren.
Bereits gestern Abend, wurde durch die ESA offiziell bekannt gegeben, dass die ersten ausgewerteten Telemetriedaten eine Anomalie aufzeigten. Demnach sei es bei der Zündung der zweiten Raketenstufe zu Komplikationen gekommen. Während es bei der Zündung und der Brenndauer der ersten Stufe zu keinen Problemen kam, schien die an Bord befindliche Flugleitzentrale, ein Signal beim Zünden der zweiten Stufe, falsch interpretiert zu haben. Dies führte zu einem Fehler im System und dann zum Absturz.
Der Satellit war ein wichtiges Forschungsprojekt, dass Daten Über die Abschmelzung der Polkappen liefern sollte. Vorgesehen war, dass der 650 Kilogramm schwere Satellit für circa drei Jahre, aus einer Entfernung von 720 Kilometer, Präzisionsbilder von den Polarregionen, zur Erde schicken sollte. Der 140 Millionen teure Satellit wurde unter anderem durch den Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gefertigt.
Nach Auffassung eines Generalleutnants der russischen Raumfahrtagentur, ist der Satellit vermutlich in den Lincoln See (in der Nähe des Nordpols) abgestürzt.
(JB)
Quelle:
ESA
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