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 Kategorie: Raumfahrt

Internet soll bei Stardust helfen
NASA hält Mission für vollen Erfolg
23.01.2006  08:37 Uhr



Archiv: Stardust-Staubkollektor den mit Aerogelblöcken
© nasa.gov


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Houston/USA - Nachdem die Rückkehr der US-Raumsonde Stardust geglückt ist, wurde nun auch der Staubbehälter der Sonde geöffnet. Der Ertrag an eingesammeltem Staub übertrifft alle Erwartungen der Forscher, und die Internetnutzer sollen nun bei der Analyse helfen.

Am 15. Januar dieses Jahres war die Kapsel der Mission Stardust in der Salzwüste des US-Bundesstaates Utah gelandet und wurde wenig später erfolgreich geborgen. Vor kurzem wurde nun auch der mit Aerogelblöcken bestückte Staubbehälter von der NASA geöffnet. Nach ersten Untersuchungen erklärten die beteiligten Wissenschaftler, dass sie von dem Ergebnis mehr als begeistert wären.

Allein die Menge der eingesammelten Partikel, welche auf etwa eine Million geschätzt wird, habe alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Einige der eingefangenen Staubteile sollen sogar viereinhalb Milliarden Jahre alt sein.

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Wie die NASA erklärte, hätten mehr als 150 Wissenschaftler auf der ganzen Welt Interesse an den Staubpartikeln, von denen man sich wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von Planeten und anderen Himmelskörpern erwartet. Jedoch meinten die Verantwortlichen der Mission, dass die Auswertung und Erforschung der Partikel mindestens zehn Jahre dauern könnte.

Die Erforschung zumindest ein wenig beschleunigen könnte ein Projekt der Universität von Berkeley. Diese konnte schon mit der virtuellen Suche nach außerirdischem Leben, dem Distributed-Computing-Program SETI@Home, viele Menschen begeistern.

Nun erhofft man sich mit dem neuen Programm StarDust@Home einen ähnlichen Erfolg verbuchen zu können. Für das Projekt StarDust@Home kann sich jeder Internetuser darum bewerben, Bilder von den Stardust-Staubkollektoren zu erhalten und sich später auf die Suche nach dem mikroskopischen extraterrestrischen Material zu machen.

Nach Informationen der Universität von Berkeley haben sich bis Donnerstagabend schon 65.000 freiwillige Helfer gemeldet, aus denen dann das Suchteam durch ein Ausleseverfahren ausgewählt werden wird. Starten soll die virtuelle Suche nach dem kostbaren Staub im März dieses Jahres.
(MF)


Quelle:
www.paranews.net



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