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Neue Beweise für Hobbit-Menschenart
13.10.2005 09:00 Uhr
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Homo Floresiensis, doch ein kleiner geschickter Jäger ?
© robert pearce
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Flores / Australien - Am 11.10.2005 gaben australische Wissenschaftler bekannt, dass weitere Überreste des "Hobbitmenschen" auf der Insel Flores freigelegt wurden. Etwa vor einem Jahr schockierte Professor Mike Morwood von der Universität New England in Armidale die Fachwelt mit dem Fund eines 18.000 Jahre alten Frauenskelettes, das er nach dem Fundort der Insel Flores, Homo Floresiensis benannte.
Das Besondere an den freigelegten Skeletten war allerdings nicht das Alter, sondern die Größe, welche nur einen Meter betrug. Morwood und seine Anhänger waren überzeugt, dass es sich bei diesem Fund um eine bisher unbekannte Menschenart handelte, die sich durch das "kleiner werden", wie auch andere Arten, den Umweltbedingungen und dem begrenzten Lebensraum der Insel angepasst haben. Laut Morwood gab es auf der Insel neben den Hobbits auch Mini-Warane und Mni-Elefanten.
Wie www.paranews.net bereits im September 2005 berichtete, kamen die Theorien bezüglich des Homo Floresiensis schon des öfteren in das Kreuzfeuer der Kritik. So vermuteten einige Wissenschaftler, dass die vermeintliche neue Menschenart eventuell Pygmäen oder Menschen mit der Wachstumsstörung Mikrozephalie gewesen sein könnten.
Doch das Team um Morwood fand schon kurze Zeit später viele weitere zum Teil vollständige Skelette, welche die gleiche Größe aufwiesen und daher eine einmalige Wachstumsstörung ausschließen lassen. Aus diesem Grund beharrt Professor Morwood auf seiner Überzeugung: "Diese Funde zeigten, dass es keine anormale Missbildung einer einzelnen Person war, sondern eine Charakteristika einer langfristigen Bevölkerung dieser Insel darstellte."
Laut Peter Brown, einem Kollegen von Morwood, wurden die Überreste von etwa 9 Personen gefunden, welche in Größe und Proportion mit dem Erstfund praktisch identisch sind. Neben Knochenfragmenten fanden die Wissenschaftler auch Steinwerkzeuge und Gerippe von etlichen Tieren, welche den Schluss zulassen, dass der Homo Floresiensis trotz des kleinen Gehirns über das Geschick verfügte Werkzeuge zu benutzen.
Weiterhin rechtfertigen die Funde, laut Morwood und Brown, nicht nur den Rückschluss auf eine eigenständige Menschenart, sondern auch auf die Tatsache, dass der Homo Floresiensis bis vor etwa 12.000 Jahren noch existiert hat und somit länger überlebte als der Neandertaler.
"Obwohl das ursprüngliche Skelett etwa 18.000 Jahre alt ist wurde der ausgegrabene Kinder-Armknochen auf etwa 12.000 Jahre geschätzt", bestätigt Daniel Lieberman, der Harvard Universität in Massachusetts die Aussage des Forscherteams.
Durch die neuen Funde haben sich auch einige Kritiker bekehren lassen und sie erkennen nun die eigenständig und isoliert lebenden Menschenart an.
(MF)
Quelle:
www.paranews.net
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