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Russland/Bryansk - Es war der 26. April 1986 als sich im Block 4 des ukrainischen Kernkraftwerkes Tschernobyl der bisher folgenschwerste Reaktorunfall in der Geschichte ereignete. Etwa 125 000 Menschen starben an Strahlenkrankheiten; noch heute sind Krebserkrankungen in den betroffenen Gebieten überproportional häufig.
Etwa 17000 Kinder wurden der Verstrahlung ausgesetzt und man denkt unwillkürlich an Leid und Tod.
Doch Professor Vladimir Mikhalev von der Staatlichen Universität Bryansk ist während einer groß angelegten Studie zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen. Er verglich die Daten von Kindern aus der Tschernobyl-Region mit solchen von nicht-verstrahlten Gebieten und stellte Erstaunliches fest: So wüchsen die Tschernobyl-Kinder schneller als Kinder in anderen Gebieten. Sie hätten eine bessere Reaktion und eine höhere Gehirnaktivität als ihre Altersgenossen aus anderen Regionen und ein besseres Immunsystem.
Professor Gerhard Gaedicke, Leiter der Kinderklinik in der Berliner Charite ist entsetzt über diese Studie . In einer Stellungnahme erklärte er : "Ich behandele diese Kinder seit langem, bin selbst zwei Mal da gewesen - diese Studie ist der blanke Hohn."
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