Rätsel um U-Boot Unfall
12.02.2005 17:30 Uhr
Ian Fleming, der Erfinder von James Bond, lag richtig mit seinen Worten, als er sagte: "Sag niemals nie". Ben S. Roesch, Biologe, lag dagegen mit seinen Worten falsch, als er behauptete, dass es "kein einziges Zeichen einer Giganten - Seeschlange gibt und das der mysteriöse Megalodon kein einziges Mal in Sicht gewesen wäre. Alle Meere der Welt seien schon bereits komplett verzeichnet und kartographiert worden."
Die Weltmeere sind keineswegs richtig erforscht, sondern bergen Gefahren, Entdeckungen und Wunder. Diese Bilder zeigen die USS San Francisco ( SSN 771), ein U - Boot der Los Angeles Klasse, dass nach offiziellen Erklärungen unter Wasser einen Berg rammte und dadurch zeigte, dass die Weltmeere keineswegs genau verzeichnet wären. Das nuklear angetriebene U-Boot war am 8. Januar auf dem Weg Richtung Australien als es einen Unterwasserberg rammte, welcher nicht auf den Karten verzeichnet war. Der Unfall war Ursache für einen ausserplanmäßigen Stop des U - Bootes, den Tod eines Soldaten und 23 verletzte weitere Soldaten. Die Bilder zeigen die SSN 771 beim Einlaufen im Hafen und im Trockendock am 27. Januar.
Die ersten Fragen, die mit diesem Unfall laut wurden, sprechen eine eindeutige Sprache: "Warum geriet eins solche Maschine, die von der größten Streitmacht der Welt kommt, in einen solchen Unfall, welche nur auf einen nicht verzeichneten Berg zurück zu führen sein soll? Die Sonar- und Satellitentechnik, die eine Gegend vor einem U-Boot scannt, soll in diesem Moment versagt haben gleichzeitig mit der ganzen Bordtechnik?
Die Vereinigung GUST ( Global Underwater Search Team) ist der Ansicht, dass die Lösung des Problems in der Vermessung von sehr großen Gebieten liegt, die dann als "Wasserstraßen" genutzt werden könnten. Seitens der zivilen Schiffahrt und Forschung sicherlich nichts einzuweden, jedoch wird die militärische Seite kein Interesse an diese "Straßen" zeigen. Im Kampf um Leben und Tot, geht es um den puren taktischen Vorteil und nicht um eine einfache Beachtung einer "Straßenverkehrsordnung".
Der britische Marinebiologe Dr. Jason Gibb ist der Auffasung, dass es Mega - Seeschlangen oder den Megadolon möglicherweise tief unten im Meer tatsächlich geben könnte. "Mit besseren Karten der Weltmeere würde sich eine neue Welt vor unseren Augen auftun und ich bin sicher, dass wir noch viel mehr außergewöhnliche und unbekannte Tierarten finden würden." so Dr. Gibb gegenüber der GUST.
Durch diesen Unfall werden aber nicht nur Vermessungsfragen laut. Auch die Konspirationstheorien haben nicht lange auf sich warten lassen, ist bei diesem "Unfall" doch mehr die Logik vernachlässigt worden, als so manche Dienstvorschrift es hergibt. Die Theorie, dass ein Megadolon oder ein anderes mystisches Tier, etwa wie eine Unterwasserkrake, das U-Boot angegriffen haben soll, dürfte da nur ein kleiner Auszug aus dem gesamten Katalog an Konspirationen sein.
(Ler)
Quelle: www.paranews.net
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