Auswirkungen von Nah-Todes-Erfahrungen
06.02.2005 15:30 Uhr
Tübinger Psychologie-Dissertation von Iris Gresser als Buch erschienen
Die Dissertation von Iris Gresser über "Psychologische Auswirkungen von Nah-Todes-Erfahrungen", die an der Abteilung für Klinische und Physiologische Psychologie des Psychologischen Instituts der Universität Tübingen entstanden ist, ist nun als Buch erhältlich.
Die Autorin hat für ihre Arbeit ausführliche Interviews mit Menschen geführt, die über eine Nahtodeserfahrung (NTE oder NDE für "near death experience") berichten. Derartige Grenzerfahrungen umfassen ein weites Spektrum von Erlebniskomponenten, von einfachen Lichterfahrungen bis hin zu panoramaartigen Rückblicken auf das Leben. Auf die Persönlichkeitsentwicklung haben Nahtodeserfahrungen oft weitreichende Auswirkungen, etwa ein verbessertes Selbstbewusstsein, ein stärker ausgeprägtes soziales Verantwortungsgefühl und ein erweitertes Bewusstsein für den eigenen Lebenssinn und generell verringerte Todesangst.
Die Dissertation zeigt die Komplexität dieser Grenzerfahrungen ebenso wie die persönlichkeitsprägenden Folgen. Auf der Grundlage einer Analyse der Forschungsliteratur werden bestehende Erklärungsmodelle aus dem Bereich der Psychologie, Neurophysiologie, Medizin und Physik verglichen.
(Ler)
Quelle: GfA e.V., Stephan Matthiesen
Gesellschaft für Anomalistik
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