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Phantomstadt Silent City
Ein Artikel von Lars A. Fischinger
01.02.2005  



In der Welt der Parawissenschaft sind zahlreiche Berichte über Phantome bekannt. Doch nicht zwangsläufig müssen diese eine Art Geist sein, sondern die Berichte sprechen auch von ganzen Phantomortschaften, Häusern, Anwesen oder Gehöften und scheinbaren Szenarien wie Schlachten aus der Vergangenheit.

Geisterstädte sind heute ein gerne benutzter Begriff für die verlassenden Orte im Westen der USA, die ihre Blütezeit während des Goldrausch hatten. Vollkommen anders sind die Berichte der legendären Phantomstadt "Silent City". Berühmt und sehr umstritten sind Berichte von Silent City und vielleicht auch anderer Phantomstädte im hohen Norden von Alaska. Diese Erscheinungen von Spukorten werden auch in vielen anderen Teilen der Welt angeblich immer wieder gesehen. Doch das auf keiner Landkarte der Welt verzeichnete Silent City in Alaska ist besonders interessant.

Im Glacier-Bay- Nationalpark kam es in den Jahren bis etwa 1900 immer wieder zu sonderbaren Vorfällen, von denen die Einheimischen berichteten. Zwischen den Tagen vom 21. Juni und 10. Juli erschien eine Phantomstadt mit Häusern, Schornsteinen und anderen Merkmalen einer typischen Stadt über den Bergketten.

Der Herzog Luigi Amedeo führte im Jahr 1897 eine Forschungsgruppe zum Berg St. Elias und konnte die rätselhafte Stadt noch mit eigenen Augen sehen. Ab 1901 verstummten dann die Berichte über diese Erscheinung plötzlich ganz.

Warum, weiß niemand.

Israel C. Russell bereiste im Jahr 1891 diese kalte Gegend Alaskas und wurde sah die Phantomstadt mit eigenen Augen:

"[...] eine große Stadt, mit Befestigungen, Türmen, Minaretts und Domen von fantastischer Architektur erstreckte sich über ein Gebiet, von dem alle genau wussten, dass sich dort nur ein von Bergen umsäumtes Gewässer ausdehnt.?

Einige Jahre zuvor, im Jahr 1887 gelang es dem Prospektor Willoughby, die schemenhafte Stadt zu fotografieren. Kurz danach löste sich das Szenario in Nichts auf und nur die Berge Alaskas waren wieder zu sehen. Die Aufnahme ist sehr schlecht, scheint aber eine Stadt zu zeigen. Ist sie vor über 110 Jahren gefälscht worden? Oder ist es eine optische Täuschung der geologischen Strukturen der Berge?

Skeptiker behaupten, es handele sich bei Silent City um eine Spiegelung einer tatsächlich existierenden Stadt oder verschiedener Ortschaften. Eine Art Fata Morgana, die es auch in den kältesten Regionen der Welt gibt.

Der Autor Professor Helmut Tributsch zum Beispiel beschreibt, dass verschiedene Mythologien, Göttererscheinungen, Phantome, Inseln, Himmelsdämonen, Geisterschiffe wie der fliegende Holländer und sogar der biblische Garten Eden auf die Auswirkungen von Fata Morganas zurückzuführen sind. Beispielsweise hält er Vineta (nicht der tatsächliche Ort an der Ostsee mit diesem Namen) genannte Phantomstadt in Nordeuropa für die verzerrte Spiegelung der dänischen Stadt Kopenhagen.

Doch auch die interessanten Erklärungen und Argumente von Professor Tributsch können die Alaska-Phantomstadt nicht sicher erklären. Auch wenn Kritiker argumentieren, es könne hier eine Spiegelung der Stadt Bristol im Tausende Meilen entfernten Großbritannien vorliegen. Das Foto von Silent City soll eben Bristol aus der Luft zeigen. Zeugen aber sprachen von einer Phantomstadt mit Hafen und Schiffen, deren Architektur keinen Vergleich zu Bristol zulässt.

Andere Autoren vertreten die bizarre Meinung, dass die Erde hohl und innen bewohnt sei, und dass sich an den Polen Eingangslöcher von mehreren hundert Meilen Durchmesser befinden. Silent City sei eine Stadt aus dem Inneren der Erde! Heiner Gehring ist ein Verfechter dieser Ansicht und meint:

"Entweder haben sich alle Zeugen geirrt [...], oder die Stadt ist eine Luftspiegelung einer Stadt, die nicht auf der Oberfläche der Erde liegt, sondern im Inneren der Erde. Die Städte, die in Alaska zu sehen waren, könnten also Städte aus der Inneren Erde sein, die durch die Öffnung am Nordpol gespiegelt wurden.?

Parapsychologen und PSI-Autoren vermuten teilweise, dass die Stadt in Alaska eine zukünftige Stadt zeigen könnte. Es handele sich nach deren Ansicht um eine Projektion aus der Zukunft oder einen Blick in die Zukunft. Es ist demnach dem Spekulationswillen überlassen, wie man Silent City oder auch andere Phantomstädte der Welt erklärt. Wenn es eine solche Erklärung jemals geben sollte.
(laf)






Bild - Quelle 1:  Jürgen Bayer, ARCHIV
   
   


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