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Eine immergrüne Story
Ein Artikel von Dirk Herper
16.10.2004
Dies ist die Geschichte der grünen Kinder von Banjos, einem kleinen Dorf in der spanischen Provinz Katalonien.
Im August 1887 fanden Bauern zwei merkwürdige Kinder weinend vor einem Höhleneingang. Keiner verstand ihre Sprache, und selbst aus Barcelona herbeigerufene Experten vermochten sie angeblich nicht zu ergründen. Ihre Kleider bestanden aus einem unbekannten Material, aber das merkwürdigste war ihre rundum hellgrüne Haut, deren Färbung eindeutig auf einer natürlichen Pigmentierung beruhte.
Die Kinder wirkten völlig verängstigt, so daß der Bürgermeister sie zu sich nach Hause nahm, um sich ihrer anzunehmen. Er bot ihnen zu essen an, aber sie verweigerten jegliche Nahrung, hungerten fünf Tage lang und tranken nur Quellwasser. Dann entdeckten sie einen Korb mit rohen grünen Bohnen und gaben das Fasten auf. Der Junge war allerdings vor Hunger bereits so geschwächt, daß er innerhalb eines Monats starb. Seine Schwester erholte sich jedoch rasch und begann Spanisch zu lernen, so das sie bald Auskunft über ihre Herkunft geben konnte: Sie kamen aus einem Reich ohne Sonne, in dem ewige Dämmeung herrschte. Jenseits eines breiten Flusses konnten sie ein anderes, sonnendurchflutetes Land sehen. Im Dämmerlicht hatten sie ein friedliches, ländliches Leben geführt, bis sie eines Tages von einem furchtbaren Geräusch betäubt wurden und sich im sonnigen Banjos wiederfanden.
Die Dorfbewohner suchten nach dem Eingang zu diesem verborgenen Land, aber vergebens. Das Mädchen hatte sich inzwischen mit ihrem neuen Leben abgefunden. Ihre grüne Hautfarbe verlor sich allmählich, und als sie fünf Jahre später starb, nahm sie das Geheimnis ihrer Herkunft mit ins Grab.
Wie aber konnte man die Geschichte der Kinder von Banjos jemals für wahr halten ? Bis in die fünfziger Jahre hinein war die Story weitgehend unbekannt, bis sie Harold T. Wilkins im Jahre 1959 in sein populäres Buch "Mysteries Solved and Unsolved" (Gelöste und ungelöste Rätsel) aufnahm. Derselbe Wilkins hatte auch die umstrittene Kidd-Palmer-Landkarte veröffentlicht, auf der ein in Oak Island, Kanada, versteckter Schatz verzeichnet war. Er brachte als erster die Spekulation auf, diese Kinder stammen vieleicht "aus einer vierdimensionalen Welt, die Seite an Seite mit der unseren existiert". Er meint ferner, die Geschichte könnte "darauf hindeuten, das die Kinder per Teleportation aus einer fremden Welt im All zu uns kamen, deren Bewohner unterirdisch leben".
"Ich fand diese Geschichte in einem alten Sammelheft "Rätselhafte Phänomene" aus dem Hause "De Agostini", aus dem ende der 80er Jahre, und fand das es sich lohnt sie noch einmal neu zu schreiben, um Diskussionen Anregung zu geben".
(My)
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Bild - Quelle 1: De Agostini
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Eine immergrüne Story
16.10.2004 15:20 Uhr
Dies ist die Geschichte der grünen Kinder von Banjos, einem kleinen Dorf in der spanischen Provinz Katalonien.
Im August 1887 fanden Bauern zwei merkwürdige Kinder weinend vor einem Höhleneingang. Keiner verstand ihre Sprache, und selbst aus Barcelona herbeigerufene Experten vermochten sie angeblich nicht zu ergründen. Ihre Kleider bestanden aus einem unbekannten Material, aber das merkwürdigste war ihre rundum hellgrüne Haut, deren Färbung eindeutig auf einer natürlichen Pigmentierung beruhte.
Die Kinder wirkten völlig verängstigt, so daß der Bürgermeister sie zu sich nach Hause nahm, um sich ihrer anzunehmen. Er bot ihnen zu essen an, aber sie verweigerten jegliche Nahrung, hungerten fünf Tage lang und tranken nur Quellwasser. Dann entdeckten sie einen Korb mit rohen grünen Bohnen und gaben das Fasten auf. Der Junge war allerdings vor Hunger bereits so geschwächt, daß er innerhalb eines Monats starb. Seine Schwester erholte sich jedoch rasch und begann Spanisch zu lernen, so das sie bald Auskunft über ihre Herkunft geben konnte: Sie kamen aus einem Reich ohne Sonne, in dem ewige Dämmeung herrschte. Jenseits eines breiten Flusses konnten sie ein anderes, sonnendurchflutetes Land sehen. Im Dämmerlicht hatten sie ein friedliches, ländliches Leben geführt, bis sie eines Tages von einem furchtbaren Geräusch betäubt wurden und sich im sonnigen Banjos wiederfanden.
Die Dorfbewohner suchten nach dem Eingang zu diesem verborgenen Land, aber vergebens. Das Mädchen hatte sich inzwischen mit ihrem neuen Leben abgefunden. Ihre grüne Hautfarbe verlor sich allmählich, und als sie fünf Jahre später starb, nahm sie das Geheimnis ihrer Herkunft mit ins Grab.
Wie aber konnte man die Geschichte der Kinder von Banjos jemals für wahr halten ? Bis in die fünfziger Jahre hinein war die Story weitgehend unbekannt, bis sie Harold T. Wilkins im Jahre 1959 in sein populäres Buch "Mysteries Solved and Unsolved" (Gelöste und ungelöste Rätsel) aufnahm. Derselbe Wilkins hatte auch die umstrittene Kidd-Palmer-Landkarte veröffentlicht, auf der ein in Oak Island, Kanada, versteckter Schatz verzeichnet war. Er brachte als erster die Spekulation auf, diese Kinder stammen vieleicht "aus einer vierdimensionalen Welt, die Seite an Seite mit der unseren existiert". Er meint ferner, die Geschichte könnte "darauf hindeuten, das die Kinder per Teleportation aus einer fremden Welt im All zu uns kamen, deren Bewohner unterirdisch leben".
"Ich fand diese Geschichte in einem alten Sammelheft "Rätselhafte Phänomene" aus dem Hause "De Agostini", aus dem ende der 80er Jahre, und fand das es sich lohnt sie noch einmal neu zu schreiben, um Diskussionen Anregung zu geben".
(My)
Quelle: De Agostini
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