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Papst wandte sich gen Mekka
Wichtige Versöhnungsgesten in der Türkei
01.12.2006 15:18 Uhr
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Papst Benedikt XVI
© M. Hesemann
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Istanbul/ Türkei - Während seiner Reise in die Türkei machte Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch der Blauen Moschee eine wichtige Geste. Während sein Gastgeber, der Großmufti von Istanbul, betete, wandte sich der Papst mit gekreuzten Armen und geschlossenen Augen Richtung Mekka.
Der Vatikansprecher Federico Lombardi erklärte dazu, der Papst habe zwar nicht gebetet, jedoch "in Meditation innegehalten und dabei seine Gedanken sicher an Gott gerichtet". Aufgrund der Glaubensunterschiede ist es Christen und Moslems nicht gestattet, gemeinsam zu beten. Benedikt XVI. ist erst der zweite Papst, der je eine Moschee betreten hat.
Der Spiegel zitiert die türkische Zeitung "Milliyet" mit den Worten, der Papst habe "wie ein Muslim" gebetet; die Bilder des Papstes wurden im türkischen Fernsehen mehrfach wiederholt.
Wenige Stunden zuvor traf der Papst den orthodoxen Patriarchen Bartholomäus I. Gemeinsam unterzeichneten sie eine Erklärung zur weiteren Annäherung der beiden Kirchen, die die "vollkommene Einheit zwischen Ost- und Westkirche" anstrebt. Dieses Ziel hatte auch das gemeinsame Gebet der Kirchenoberhäupter, wobei Benedikt XVI. die Spaltung der beiden Kirchen vor rund 1.000 Jahren als "Skandal für die Welt" bezeichnete. Auch hier folgte eine große Geste, als Benedikt XVI. und Bartholomäus I. Hand in Hand die Anwesenden grüßten.
(AM)
Quelle:
tagesschau.de / spiegel.de / bild.de
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