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Dinosaurier waren doch Warmblüter
Neue Forschungsergebnisse verblüffen
17.06.2006 09:25 Uhr
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Dinosaurier- Diplodocus
© Paul Scherrer Institut
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Paris/ Frankreich - Die Dinosaurier waren keine Kaltblüter, sondern - wie die Säugetiere - Warmblüter. Mit dieser Theorie überraschen französische Forscher die Fachwelt und stellen damit bisherige Vorstellungen in Frage.
Basierend auf einer thermischen Analyse verschiedener Dinoknochen präsentieren die Wissenschaftler um Christophe Lécuyer im Fachmagazin "Earth and Planetary Science Letters" nun ihre Forschungsergebnisse.
Untersucht wurde das Verhältnis zweier Saueerstoffisotope zueinander. Das Verhältnis dieser Isotope hängt, so die Forscher, von der Temperatur ab, die herrschte, als das Knochengewebe gewachsen sei - und dies sei bei Warmblütern anders, als bei kaltblütigen Lebewesen.
Die gefundenen Unterschiede stimmen mit jenen überein, wie man sie etwa beim Vergleich von Säugetieren mit Reptilien vorfindet.
"Der Befund von Lécuyer und seinen Kollegen ist eine weitere Schwächung der Hypothese, das Aussterben der Saurier sei durch die plötzliche Klimaabkühlung in Folge eines Meteoriten-Aufpralls verursacht worden: Warmblüter können sich Klimaschwankungen nämlich viel besser anpassen als Kaltblüter." zitiert Spiegel-Online die Forscher.
(AM)
Quelle:
spiegel.de/sciencedirect.com
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