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Meteorit in Norwegen
Astronom entschuldigt sich
16.06.2006 13:39 Uhr
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ArtistView: Meteor am nächtlichen Himmel
© A. Müller
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Oslo/ Norwegen - Der am 7. Juni in Norwegen eingeschlagene Meteorit (wir berichteten) sorgt weiterhin für Interesse. Nun entschuldigt sich das Institut für Theoretische Astrophysik and der Universität von Oslo für die verfrühten und zudem übertriebene Einschätzung und Vergleiche der Einschlagskraft des Meteoriten mit der Hiroshima Bombe.
Der Astronom Knut Jorgen Roed Odegaard sagte damals: "Dieses Ereignis ist außergewöhnlich. Es ist wohl der gewaltigste Meteoriteneinschlag in Norwegen, in der modernen Geschichte. (...) Wenn der Meteorit so groß war wie wir annehmen, dann wäre seine Einschlagskraft durchaus vergleichbar mit der Hiroshima-Bombe."
Eine Erklärung für die Fehleinschätzung sehen die Astronomen in der tatsächlich beobachteten Lichtkraft des Meteoriten, am hellen Mitternachtssonnen-Himmel, in der Stärke der gehörten und aufgezeichneten Detonationen und in den gemessenen seismischen Aktivitäten.
Letztlich war der Meteorit größtenteils verglüht und später nur noch in kleinen Trümmerstücken niedergegangen, die keine nennenswerten Schäden verursacht hatten.
(AM)
Quelle:
forskning.no/aftenposten
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