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Kein Kornkreis am Flughafen München
LandArt sorgt für Verwechselungen
13.06.2006 13:54 Uhr
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Die Insel der Zeit - Ein LandArt-Projekt des Künstlers W. Holderied von 1991
© Wilhelm Holderied
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München/ Deutschland – Es ist schon ein imposanter Anblick, welcher sich Passagieren des Münchner Flughafens aus der Luft bietet: Eine riesige Spiralform aus Erdwällen liegt in einem Feld unweit der Landebahn – und das schon seit 1995. Doch jedes Jahr sorgt das LandArt-Objekt der Küstler W. Holderied und K. Schlaminger fälschlicherweise für Kornkreis-Meldungen.
"Eine Insel für die Zeit", so der Titel des "Erdzeichens", wie es die Künstler Wilheilm Hölderied und Karl Schlamminger verstehen. Das Erdzeichen hat eine Größe von 270 x 170 Meter, eine Furchentiefe von 3.40 Meter. Der Böschungswinkel der Furchen beträgt 40 Grad. Die Mittelpunkte des Erdzeichens liegen in Nord-Süd-Richtung.
"Es ist ein Furchensymbol, das die eigenständige und rhythmische Kraft der Erde wiedergibt und einen bewussten Gegensatz zur Technik des Flughafens bildet," so die Erklärung des Malers Hölderied.
"Es ist ein Vorort für Geduld, ein Ort ohne praktischen Zweck, ein poetischer Raum. Dieser Ort, zu dem nur Licht und Schatten Zugang haben - und der befruchtende Wind - soll eine mahnende Antwort auf die Funktionalität der Technik sein: Eine Insel für die Zeit."
"Nein, ein Kornkreis ist das nicht. Diese überdauern schließlich nur einen Sommer. Unser Erdzeichen wurde am 17. Mai 1995 – mit einer nächtlichen Fertigstellungsfeier und dem spektakulären Zeit-Tanz von Howard Fine - dem Wind und der Zeit übergeben.
(AM)
Weitere Informationen:
Homepage des Künstler W. Holderied
Quelle:
www.paranews.net
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