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Atomkrieg durch ICBM-Einsatz
Sprengköpfe können nicht erkannt werden
18.05.2006 14:11 Uhr
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Archiv: Explosion der XX-34 BADGER auf der Nevada Test Site.
© United States Department of Energy
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Moskau/Russland - Der Einsatz von interkontinentalen ballistischen Raketen (ICBM) mit konventionellen Sprengköpfen kann eine unumkehrbare Reaktion von Staaten auslösen, die Kernwaffen besitzen.
Diese Meinung äußerte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Juri Balujewski.
"Ein solcher Einsatz kann eine unumkehrbare Reaktion von Kernwaffenstaaten auslösen, die nicht erkennen können, was für einen Gefechtskopf die ballistische Rakete trägt und gegen wen sie gerichtet ist", antwortete Balujewski auf die Frage von Journalisten, wie er die Absicht der USA bewerte, ICBM-Raketen mit konventionellen Sprengköpfen zu versehen.
Balujewski erläuterte, dass alle Starts ballistischer Raketen von Raketenabwehrsystemen fixiert werden. Aber diese Systeme ermöglichen es nicht, zu erkennen, mit was für einem Gefechtskopf die Rakete versehen und gegen wen sie gerichtet ist.
"Unsere amerikanischen Kollegen sagen, dass diese Raketen für die Vernichtung von Bin Laden selbst eingesetzt werden können. Aber das ist ein zu teures Vergnügen und obendrein ineffektiv", bemerkte der Generalstabschef.
In diesem Zusammenhang hob Balujewski hervor, dass die Stationierung und der Einsatz solcher Raketen mit konventionellen Sprengköpfen der völkerrechtlichen Ausgestaltung bedürfen.
(MF)
Quelle:
RIA Novosti
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