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Die Santilli - Kontroverse
Hesemann antwortet Kritikern
Ein Artikel von Michael Hesemann
Online seit 28.04.2006 10:00 Uhr
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Auszug aus dem Film von Ray Santilli
© Ray Santilli
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Mein Beitrag zum Santilli-Film wird auch auf anderen Foren heftig und kontrovers diskutiert. Da es dabei auch zu Anschuldigungen kam, möchte ich an dieser Stelle detailliert auf diese antworten. Niemand soll behaupten, ich wäre zu feige, mich meinen Kritikern zu stellen. Ich frage mich nur, weshalb sich diese nicht in das Forum trauen, auf dem der Beitrag erschien und in dem ausdrücklich zur Diskussion eingeladen wurde.
So schrieb ein Kritiker:
„Typisch, erst war der Film Jahre lang 100%ig echt, und jetzt möchte sich Hesemann zwar nicht aus der Verantwortung stehlen, aber es waren trotzdem die Mediziner etc. die den Film in Augenschein nahmen, die in Wirklichkeit getäuscht wurden. Ist klar.“
Er wirft mir also tatsächlich vor, interdisziplinär gearbeitet und renommierte Experten – führende Pathologen aus acht Ländern – konsultiert zu haben! Ist es meine Schuld, dass kein einziger dieser Mediziner das Wesen für eine mit Innereien gefüllte Latex-Puppe gehalten hat? Selbst die schärfsten deutschen Gegner des Films, das Berliner Ärzte- und Kornreis-Duo Koch & Kyborg, diagnostizierten abwechselnd ein „C-Syndrom“ oder ein "Ellis-van-Creveld-Syndrom", beides Gen-Defekte.
Ich habe nie bestritten, dass ich persönlich den Film für echt gehalten habe, auch weil ich auf das Urteil der Experten vertraute. Ich bin Historiker, kein Biologe oder Mediziner! Trotzdem legte ich mich selbst in „Jenseits von Roswell“ nicht fest, fragte (auf S. 293): „Oder ist alles nur ein genialer Schwindel, mit dem Ziel, Gutgläubige irrezuführen?“ Mein Fazit, damals schon, also vor zehn Jahren: „Doch selbst wenn er ich eines Tages als Fälschung erweisen würde ... Fest steht, dass hinter einer Fälschung mit Sicherheit Wissen um einen echten Vorfall steht und dass zumindest echtes Material als Vorbild diente.“
Wer mir heute also Opportunismus vorwirft, hat das Buch offenbar nicht gelesen: Ich bin heute noch der selben Ansicht wie 1996. Und das nicht, weil Santilli es behauptet. Sondern weil es das Ergebnis meiner Recherchen war und ist.
zur Seite 2
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