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Kollaps von Friedensprozess
Gefahr ist real
22.04.2006 14:17 Uhr
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Archiv: Kreml jenseits Moskwa, von Christ-Erlöser-Kathedrale aus fotografiert
© Georg Dembowski / WIKIPEDIA
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Moskau/Russland - In Moskau äußert man die Meinung, dass es eine reale Gefahr des Kollaps des Friedensprozesses im Nahen Osten gibt.
Das sagte Oleg Oserow, stellvertretender Direktor des Departements Nahost und Nordafrika des russischen Außenministeriums.
"Die Beziehungen zwischen Israel und Palästina traten in die Phase einer Präzedenzkrise ein. Heute gibt es eine reale Gefahr des Kollaps des Friedensprozesses und dessen Einstellung für lange Zeit", erklärte er in einer internationalen Konferenz in Moskau.
Der Diplomat betonte, dass die Regierung Israels und die Hamas-Regierung die entgegengesetzten Herangehen haben. Israel besteht auf der einseitigen Trennung, und die Hamas hat nicht die Absicht, Israel anzuerkennen.
"Sollte es nicht gelingen, die Hamas zu überzeugen, den Forderungen des 'Quartetts' (Verzicht auf Gewalt, Anerkennung Israels und der früheren Vereinbarungen zwischen Israel und Palästina) entgegen zu kommen, so darf man einen großangelegten militärischen Konflikt und innerpalästinensische Zusammenstöße nicht ausschließen", sagte Oserow.
Ihm zufolge gilt es heute, die Einheit des "Quartetts" und die gemeinsame Aktionsplattform zu bewahren.
"In letzter Konsequenz werden die Seiten ohne diese Plattform nicht auskommen können. Denn es gibt keine andere Lösung dieser Krise als nur der Verhandlungsprozess", betonte der Diplomat.
(MF)
Quelle:
RIA Novosti
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