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Lösung des Iran-Problems
Klärung nur im Einklang mit Völkerrecht
21.04.2006 15:58 Uhr
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Archiv: Die Ostmauer des Moskauer Kreml
© Public Domain
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Moskau/Russland - Das iranische Atom-Problem kann nur auf Grundlage des Völkerrechts gelöst werden, hat der stellvertretende Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Spasski, am Freitag auf einer Konferenz zu Fragen der globalen Sicherheit in Moskau erklärt.
Spasski konstatierte, dass die Tendenz einer potenzialen Instabilität in den internationalen Prozessen zunimmt. "Gegenwärtig verändert sich das Kräfteverhältnis in der Welt grundlegend. Es entstehen neue Herausforderungen und Gefahren. Die internationalen Beziehungen sind in einem Übergangsstadium. Das verstärkt die potenzielle Instabilität nachhaltig" stellte er fest.
Die Weltgemeinschaft steht nach seinen Worten vor allem vor der Notwendigkeit, die Beherrschbarkeit der internationalen Prozesse wieder herzustellen. "Das kann nur durch gemeinsame Arbeit in den Hauptrichtungen erreicht werden, so im Kampf gegen den Terrorismus, gegen die Weiterverbreitung von Massenvernichtungsmitteln und gegen die Ausweitung von Infektionskrankheiten", hob er hervor.
In diesem Zusammenhang konstatierte Spasski, dass die Positionen Russlands auf drei Aspekten beruhen müssten. "Erstens heißt das aktive Teilnahme an den internationalen Prozessen. Zweitens muss das eine konstruktive Mitarbeit sein, eine Teilnahme, nicht um Punkte zu sammeln, sondern einer realen Entscheidungsfindung wegen. Und drittens muss sich Russland von seiner Treue zum Völkerrecht leiten lassen", resümierte er. Nur ein solches Herangehen werde zum gewünschten Ergebnis führen.
Die internationale Konferenz unter dem Motto "Globale Sicherheit und G8: Herausforderungen und Interessen", die vom 20. bis 22. April in Moskau stattfindet, wird vom Zentrum für politische Studien in Russland veranstaltet.
(MF)
Quelle:
RIA Novosti
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