
Während einer totalen Sonnenfinsternis wird die Sonne durch den Mond, welcher sich zwischen Sonne und Erde schiebt, vollständig verdeckt.
© DLR-Institut für Planetenforschung
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Aufgrund der relativ strengen Bedingungen für die Konstellation des Mondes zwischen Erde und Sonne ist eine totale Sonnenfinsternis sehr selten.
© DLR-Institut für Planetenforschung
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Am heutigen Mittwoch, dem 29. März, erwartete einige Erdbewohner eines der effektvollsten Naturschauspiele die der Mensch live verfolgen kann - eine Sonnenfinsternis. In diesem Jahr haben die Bewohner der südlichen Gefilde das Glückslos gezogen.
Eigentlich bietet die Naturerscheinung der Sonnenfinsternis schon lange kaum noch etwas Mystisches oder Geheimnisvolles. Fachleute haben schon vor etlicher Zeit begriffen, wie der Gang der Sonnenfinsternis vorausbestimmt werden kann. Doch die sagenhafte Schönheit des mehr als erstaunlichen Vorgangs verblasst in den Augen der Betrachter dennoch nicht.
Die Finsternis beginnt am rechten Rand der Sonne. Wenn sich der Mond dann vollends vor die Sonne schiebt, macht sich ein Halbdunkel breit, ähnlich wie in Novembertagen. Am verdunkelten Himmel erscheinen die klarsten Sterne und Planeten. In diesem Augenblick umgibt die Sonne ein strahlender, perlenfarbiger Glanz, die Sonnenkorona, welche die äußersten Schichten der Sonnenatmosphäre darstellt.
Wegen ihres geringen Kontrasts im Vergleich mit der Helligkeit des Tageshimmels ist sie aber außerhalb der Finsternis nicht sichtbar. Jahr für Jahr verändert die Korona ihr Aussehen in Abhängigkeit von der Sonnenintensität.
Über den gesamten Horizont hinweg erstrahlt ein Feuerschein, ausgehend von den benachbarten Zonen, wo die Sonne nur teilweise verdeckt wird.
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