
ArtistView: Akkretionsscheibe eines Doppelsterns
© NASA
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Artist View - Gigantisches Schwarzes Loch, das sich in der Mitte unseres Sonnensystems befindet.
© ESA 2002
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Artist View eines Sternentodes. Der Stern wird zu einem schwarzen Loch.
© Nicolle Rager Fuller / NSF
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Schwarze Löcher gehören zu den bizarrsten Objekten, die uns die moderne Physik zu bieten hat. Und dennoch sind sie für die Wissenschaftler inzwischen zu einem ganz normalen Bestandteil des Universums geworden.
Ihre Masse ist in einem so kleinen Raumgebiet konzentriert (mathematisch gesehen in einem einzigen Punkt), dass das Gravitationsfeld, das sie umgibt, extrem stark ist. Dies hat zur Folge, dass alles, was einem Schwarzen Loch zu nahe kommt, also einen bestimmten Abstand (den Ereignishorizont) überschreitet, festgehalten und gleichsam verschluckt wird. Selbst Licht kann dann nicht mehr entkommen.
Deshalb kann keinerlei Information aus dem Bereich, der sich innerhalb des Ereignishorizonts befindet, zu uns nach draußen gelangen. Das seltsame Gebilde erscheint uns daher als "schwarz".
Der Physiker Karl Schwarzschild sagte die Existenz Schwarzer Löcher bereits im Jahre 1916 voraus. Als Extremfall für ein Schwerefeld hatte er sie aus den mathematischen Gleichungen abgeleitet, die die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie darstellen.
Albert Einstein hatte diese Gleichungen erstmals im Jahre 1915 veröffentlicht. Wie viele Physiker seiner Zeit hielt selbst Einstein Schwarze Löcher für eine rein theoretische Vorhersage ohne physikalische Relevanz, und das, obwohl er selbst mit der Relativitätstheorie und seiner neuartigen Interpretation der Schwerkraft unser Weltbild revolutioniert hatte.
Aufgrund von Beobachtungen wissen wir heute jedoch, dass es diese Objekte tatsächlich gibt. Sowohl stellare als auch supermassive Schwarze Löcher gehören mittlerweile zum wissenschaftlich anerkannten Repertoire der Astronomen.
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