
Werbung
|

|


Mysteriöse Ungereimtheiten um Moses
Ist der Dornbusch eine Fehldeutung?
Ein Artikel von Lars A. Fischinger
Online seit 10.02.2006 16:00 Uhr
|

ArtistView: Das Wesen im brennenden Busch
© MF
|
|

|
Moses ist mit Sicherheit eine der Schillernsten und wichtigsten Personen der Bibel. Juden, Christen und Muslime berufen sich auf den Mann, dem den Namen nach die ersten fünf Bücher der Bibel und eine reihe außerbiblischer Schriften zugesprochen werden. Eine alttestamentarische Persönlichkeit, auf die sich Milliarden Menschen in ihrem Grundfesten des Glaubens berufen und der doch nicht als geschichtliche Realität bewiesen ist.
Die Geschichte des Moses beginnt mit der Aussetzung des Mosesbabys in einem Körbchen auf dem Nil in Ägypten (Ex. 2,3ff.). Eine Überlieferung, die Bibelforscher heute als Erfindung bezeichnen und sich darauf berufen, dass zum Beispiel der mesopotamische König Sargon von Akkad (um 2300 v. Chr.) ein sehr ähnliches Schicksal erlitt. Er wurde nach den Überlieferungen von seiner Mutter in einem mit Pech abgedichteten Körbchen im Fluss Euphrat ausgesetzt. Auch andere „große Persönlichkeiten“ erlitten das Schicksal der Aussetzung.
Zahlreiche Fragen ranken sich um die Person Moses. War er ein ägyptischer Prinz? Hatte er tatsächlich einen Bruder mit Namen Aaron? Übernahm er die Idee des Glaubens an einen Gott (Monotheismus) von Pharao Amenophis IV. (ca. 1364 – 1347 v. Chr.), der die ägyptischen Götter abschaffte, sich in Echnaton umbenannte und als alleinigen Gott Aton huldigte?
Die Kindheit des Moses ist unbekannt, denn die Bibel schweigt sich aus. Eines Tages jedoch, so erzählen es die alten Texte, erschlug er einen ägyptischen Aufseher und musste aus dem Land der Pyramiden fliegen (Ex. 2,11ff.). So kam er nach Midian, wo ein Priester mit Namen Jitro, Reguel, Hobab oder schlicht „Priester von Midian“ – je nach Erzählung – ihm seine Tochter Zippora zur Frau gab. Hier im fernen Midian übernahm Moses die Arbeit eines Scharfhirten und lebte Jahrzehnte in der öden Region östlich des Golf von Elat. Eine romantisch-friedliche Erzählung, die eines Tages durch eines der wichtigsten Ereignisse des Alten Testamentes unterbrochen wird: der brennende Dornbusch.
Das Alte Testament erzählt:
„Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gotte, Horeb. Und der Engel des Herrn erschien ihn in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, dass der Busch mit Feuer brannte und ward nicht verzehrt.
[Moses sprach:] Ich will dahin und beschauen dies große Gesicht , warum der Busch nicht verbrennt.“ (Ex. 3,1-3)
zur Seite 2
Weitere Informationen:
Rätsel der Welt
>>> diesen Beitrag einem Freund per eMail empfehlen <<<
| Nachrichten aus der Kategorie Vermischtes |
Bilder, Artikel, Dokumentationen, Interviews, u.a. dürfen nur nach vorher schriftlich erteilter Genehmigung durch den Verlag veröffentlicht oder vervielfältigt werden.
HINWEISE FÜR FORENBETREIBER:
Kopieren und Vervielfältigung auch auszugweise bei einem Artikel / Wochenthema / Reportage ist nicht gestattet. www.Paranews.net räumt nicht kommerziellen Forenbetreiber das widerrufliche Recht ein, den ersten Absatz zu Diskussionszwecke zu kopieren, wenn ein Hyperlink zu diesem Artikel gesetzt wird.
Alle Rechte vorbehalten. |
|
|
|

|