
Gruppe 1: Gebäude und Strassen binden das Muster ein.
© DigitalGlobe/GoogleEarth
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Gruppe 1: Auch dieser Sechstern ist bebaut und durch Strassen erreichbar
© DigitalGlobe/GoogleEarth
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Gruppe 2: Riesige Dreiecksformation in Nevada, Seitenlänge 1200 Meter.
© DigitalGlobe/Googleearth
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Die Bodenmuster nahe Korla in der chinesischen Provinz Xin-Jang
© DigitalGlobe/GoogleEarth
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Kornkreis am Morgans Hill, Wiltshire, 2000. Kopie einer Bodenfigur der Palpa-Region nahe Nazca in Peru.
© Andreas Müller
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Vorgeschichte
Schon kurz, nachdem zuerst "GoogleMaps" und bald darauf "GoogleEarth" 2004 online gingen, wurden auch die ersten merkwürdigen und vermeintlich mysteriösen Entdeckungen auf zahlreichen der verfügbaren Satellitenbilder entdeckt.
Schnell wurden diese dann auch im Internet in verschiedenster Form, auf extra eingerichteten Homepages und in Foren, verbreitet und diskutiert. Unter diesen Merkwürdigkeiten und Kuriositäten befanden sich auch zahlreiche riesige geometrische Muster, die sich vom umliegenden Erdboden deutlich abzeichneten. Zumindest auf den ersten Blick erinnern diese unweigerlich an Kornkreise.
So wurden denn auch Kornkreisforscher auf diese Muster aufmerksam und verfolgen seither die Entwicklungen und Entdeckungen mit Interesse. Da die ersten Muster jedoch auffallend oft im weiterem Umfeld von militärischen Anlagen entdeckt wurden (bestes Beispiel die so genannte "Area51" in der Wüste von Nevada), war die Annahme zumindest nahe liegend, dass es sich hier um Markierungen für militärische Ziel- und/oder Kalibrierungsübungen handeln könnte. Doch einige Muster sind offenbar nicht so einfach zu erklären.
Die bekannten Fakten
Bei den bisher entdeckten Mustern sollten (mindestens) zwei Gruppen unterschieden werden: Zum einen gibt es da jene Muster, die eindeutig durch Zufahrtswege und Bauten markiert und zugänglich sind.
Zu dieser Gruppe zählt beispielsweise ein Kreuz mit Gebäuden, oder der „Sechszackige Stern im Kreis“ (Abb. 1 und 2). In diesen Fällen liegt eine wie auch immer geartete, wahrscheinlich militärische oder wissenschaftliche Nutzung nahe.
Die zweite Gruppe unterscheidet sich dann jedoch gerade dadurch, dass diese Anfahrtswege (und weitere Bebauungen) fehlen. Ein Muster, von zudem gigantischen Ausmaßen, zeigt ein System aus fünf konzentrischen Ringen, welche in einem Dreieck mit einer Seitenlänge von 1200 Metern eingeschrieben sind (Abb. 3). Dieses Zeichen liegt offenbar mitten in der felsigen Wüste, ohne dass es durch Wege mit Straßen verbunden wäre.
Bei derartigen Mustern stellt sich zu allererst einmal die Frage, wie sie dort hingekommen und überhaupt entstanden sind, wenn Anfahrtswege, die für derartige Großprojekte zweifelsohne notwendig wären, fehlen. Bei militärischer Nutzung ist es zudem auch nicht ersichtlich, weshalb die Erbauer die notwenigen Anfahrtswege im Nachhinein wieder derart sorgsam verschwinden ließen. Zumindest eine militärische Nutzung als Zielmarkierungen und Fadenkreuze ist fraglich.
Was sollten derartig gigantische "Zielmarkierungen" bezwecken? Geht es doch gerade heutzutage um Präzisionswaffen, die in der Lage sein sollen, auch kleinste Detailziele zu treffen. Eine Zielmarkierung von 1200 Metern Seitenlänge erscheint in diesem Zusammenhang schon nahezu archaisch. Oder handelt es sich um veraltete Zielmarken? Die Satellitenbilder der Muster zeigen jedoch keine Hinweise auf etwaige Raketen und Bombentreffer auf diesen Arealen.
Auch andere Ringmuster zeigen zwar erneute Ähnlichkeit zu einem Fadenkreuz, doch fehlen die besagten Anfahrtswege und Bebauungen, wie sie für Zeichen der ersten Gruppe charakteristisch sind. Zudem finden sich auffallend ähnliche Zeichen auch im chinesischen Bergland und angeblich ebenfalls in Korea. Gleich eine ganze Anzahl gibt es in der chinesischen Region Xin-Jang in der Nähe der Stadt Korla an Fluß Chaidag Gol.
Interessanterweise finden sich hier nun auch "verwitterte" Muster. Auf einer Fläche von etwa 32 Quadratkilometern sind mindestens fünf Bodenmuster aus Kreisen, Kreuzen und Rechtecken zu finden (Abb. 4). Auffallend ist hier, dass die Ringmuster etwa die gleichen Ausmaße von ca. 150 Metern Durchmesser aufweisen. Auch diese Symbole zeugen von auffallender Präzision, obwohl einige über deutlich unebenem Terrain platziert sind. Zudem sind diese Muster nicht durch Strassen zu erreichen und zeichnen sich durch ihre weiße Färbung vom umliegenden braunen Untergrund ab.
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Weitere Informationen:
Kornkreise-Forschung
Bilderserie: Zeichen bei der Area51
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