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Pfarrer muss Jesus-Existenz beweisen
Erste Anhörung beendet
29.01.2006 10:19 Uhr
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Archiv; Kruzifix vor dem Meer
© MF
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Viterbo / Italien - Am Freitag dieser Woche fand in Italien die erste Anhörung in einem äußerst skurrilen Rechtsstreit statt. Ein italienischer Pfarrer und ein Atheist streiten darum ob Jesus Christus eine historische oder eine rein fiktive Figur sei.
Wie www.paranews.net schon zu Anfang des Monats berichtete, zanken der Priester Enrico Righi und der bekennende Atheist und Diplomwirt Luigi Cascioli darum ob Jesus, der Sohn Gottes wirklich existiert hat. Des Weiteren wirft Luigi Cascioli der Kirche vor, durch die christlichen Lehren und die vermeintlich historische Figur des Jesus die Leichtgläubigkeit der Menschen auszunutzen.
Nun fand am Freitag den 27. Januar die erste Anhörung vor Gericht statt. Vorsitzender dieser war der Richter Gaetano Mautone welcher sich zunächst die Standpunkte und Argumente von Luigi Cascioli darbieten ließ. Der Priester Enrico Righi war nicht persönlich zur Anhörung erschienen und wurde stattdessen von seinem Anwalt vertreten.
Der überzeugte Atheist Luigi Cascioli klagte in der Anhörung erneut die vermeintliche Dreistigkeit der Kirche an, mit welcher die Bevölkerung ausgenutzt werde. Darüber hinaus stelle die Kirche reine Phantasiegebilde wie Jesus als Tatsache dar, dabei sei dieser, zumindest nach der Auffassung von Cascioli, eine Erfindung.
Die Anklage welche der Diplomwirt erhebt stützt sich auf den Artikel 661 des italienischen Strafgesetzbuches, nach welchem die Ausnutzung von Leichtgläubigkeit eine Straftat darstelle.
Der Anwalt von Priester Enrico Righi dagegen erklärte, dass der Glauben seines Mandanten und aller anderer Christen an die Existenz Jesus Christus begründet sei. Es gebe schließlich einzigartige und anerkennenswerte Beweise welche eindeutig für das Leben eines Mannes stehen, der als Jesus Christus bekannt ist.
Nach der kurzen Anhörung entschied Richter Gaetano Mautone, dass zunächst eine Bedenkzeit über die Relevanz des Falles nötig sei. Anfang der kommenden Woche solle nun entschieden werden, ob es in diesem Fall zu einer Hauptverhandlung kommen werde, oder ob die Klage abgewiesen wird.
Cascioli hatte schon geäußert, dass seine Chancen für diesen Prozess in einem äußerst Christlichgeprägtem Land wie Italien schlecht stehen würden. Dennoch will der überzeugte Atheist bei einer Ablehnung der Anklage keines Falls aufgeben. Im äußersten Falle will er sein Anliegen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorlegen.
(MF)
Quelle:
www.paranews.net
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