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| Kategorie: Religion & Glaube |

Pfarrer muss Jesus beweisen
Prozess soll Sachbestand klären
05.01.2006 10:10 Uhr
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Artistview: Kruzifix vor dem Meer
© MF
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Viterbo / Italien - Ein italienischer Richter hat am Montag einen Pfarrer aus der Stadt Viterbo aufgefordert, bis zum Ende des Monats Januar zu ermitteln, ob Jesus Christus, der Sohn Gottes, wirklich existiert hat. Sein Ergebnis muss er anschließend zusammen mit seinen Beweisen dem Gericht präsentieren.
Der Priester, dem die Last dieser Aufgabe auferlegt wurde, ist der Pfarrer Enrico Righi aus der 60'000-Einwohnerstadt Viterbo der gleichnamigen Provinz in Italien. Der Hintergrund für die ziemlich skurrile Anordnung des Richters ist jedoch ein ernsthafter Rechtsstreit, welcher sich mittlerweile über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt.
Initiator des Ganzen war der jetzige Diplomwirt und ehemalige Priesterschüler Luigi Cascioli, welcher mittlerweile bekennender Atheist ist. Pfarrer Enrico Righi hatte seinen ehemaligen Schüler in einem Gemeinderundschreiben wegen eines von Cascioli geschriebenen Buches öffentlich angeprangert. Der Grund hierfür war, dass in dem Werk mit dem Titel "The Fable of Christ" die historische Existenz der Figur Jesus Christus als Gottes Sohn in Frage gestellt wurde.
Nachdem Luigi Cascioli, der Autor des Buches, von dem Rundschreiben seines ehemaligen Lehrers erfuhr, fühlte sich dieser angegriffen und verklagte daraufhin den Priester. Zunächst lehnte der Richter die Aufnahme des Prozesses ab. Doch später wurde Richter Mautone von einem Berufungsgericht dazu aufgefordert, diesen dennoch zu veranlassen, da Cascioli einen angemessenen Kritikpunkt für seine Anklage vorweisen konnte: Mit Hilfe der christlichen Lehren wird die Leichtgläubigkeit der Bevölkerung ausgenutzt.
Cascioli schilderte darüber hinaus, dass es keinerlei Beweise oder Berichte, außer der Bibel gebe, welche belegen würden, dass Jesus gelebt haben könnte. Des Weiteren datieren, laut Cascioli, alle Berichte über Jesus aus einer Zeit lange nach seinem Tod und basieren darum lediglich auf Hörensagen.
Am Montag dieser Woche entschied der Richter Gaetano Mautone nun, dass Pfarrer Enrico Righi bis zu einer Anhörung Ende Januar die historische Existenz Jesu beweisen müsse. Doch trotz allem sieht sich der italienische Pfarrer auf der sicheren Seite, da es nach seiner Überzeugung etliche stichhaltige Indizien in verschiedenen Schriften gebe. Darüber hinaus würden Millionen von Menschen seit 2'000 Jahren an Jesus und Gott glauben.
"Wenn Cascioli mittags die Sonne nicht am Himmel sieht, dann kann er mich doch auch nicht einfach verklagen, nur weil ich sie sehe und er nicht", erklärte Righi scherzhaft.
Trotz der kritischen Situation und den beschuldigenden Äußerungen beider Seiten gab es bisher keine Kommentare des Vatikans zu dem Prozess.
(MF)
Quelle:
www.paranews.net
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