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Phänomen Milchiges Meer bestätigt
Forscher vermuteten Bakterien als Ursache
07.10.2005 11:00 Uhr
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Archiv: Wolken über Meer
© JB
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USA - Seit Jahrhunderten berichten Seemänner in ihren Geschichten von Regionen im Meer, in denen das Wasser ungewöhnlich leuchtet und selbst den hartgesottensten Männern Angst einflösste. Auch der Autor Jules Vernes erlag der Faszination der Geschichten um das milchige Wasser und erhielt dadurch zahlreiche Inspirationen für sein Buch 20.000 Meilen unter dem Meer.
Seit 1915 wurden insgesamt 235 dokumentierte Fälle, in denen Schiffsbesatzungen von glühenden Meeren und milchigen Wasser berichteten, verzeichnet. Bis vor einigen Jahren wurden diese mysteriösen Naturerscheinungen als pures Seemannsgarn abgetan und wissenschaftlich nur am Rande betrachtet. Nun brachten Satellitenaufnahmen die Gewissheit, dass dieses Phänomen wirklich existiert und von den Ausmaßen umfangreicher ist, als bisher angenommen.
Während der Meeresbiologe Steve Miller dabei war Archivaufnahmen durchzustöbern, entdeckte er auf einem Satellitenfoto eine seltsame Anomalität: Eine milchigweiße Fläche von der Größe Connecticuts, mitten im Ozean.
Aber trotz der mittlerweile ernsthaften Untersuchung des Phänomens, sind sich die Wissenschaftler über den Grund des "leuchtenden" Wassers nicht einig.
"Wir können uns nicht erklären, woher der See das milchige Aussehen hat", sagt Steven Miller vom Naval Research Laboratory, "aber auch die Quelle des Lichtes, wird noch heftig debattiert."
Meistens werden biolumineszierende Mikroben als Ursache herangezogen. Diese sollen hellerleuchtete Regionen von bis zu 14.000 km² Größe erschaffen, die schon mehrmals von Schiffsbesatzungen, vorrangig im Indischen Ozean, gesichtet wurden.
"Das Problem mit der Mikroben- bzw. Bakterienhypothese ist, dass eine extrem hohe Anzahl von Bakterien existieren müsste, um das Glühen zu erzeugen", erklärt Miller. "Aber wie man so eine große Population erklären könnte, ist derzeit umstritten…"
Eine Möglichkeit wäre, dass die Bakterien nicht "freilebend" sind, sondern parasitär existieren und in lokalen Substanzen vorhanden sind. So wurden zum Beispiel lumineszierende Bakterien in Algenblüten gefunden, jedoch nur im geringen Maße. "Es wäre also eine realistische Hypothese, dass sich leuchtende Bakterien in einem im Wasser vorhandenen organischen Material niederlassen und diese dann sozusagen kolonisieren."
"Eine große Hoffnung, dass wir diese Fragen klären können gibt uns die Satellitentechnik, mit der wir die Meere absuchen können, um gezielt milchige Stellen zu untersuchen."
(MF)
Quelle:
www.paranews.net
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