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 Rubrik: Nanotechnologie

Forscher bewegten Objekt ohne es zu berühren
11.09.2005  10:00 Uhr



Edinburgh / Schottland - Wissenschaftler der Universität in Edinburgh haben nun einen Weg entwickelt um einen Gegenstand zu bewegen, ohne ihn dabei zu berühren. Diese Entdeckung ist ein Durchbruch in der Forschung und könnte revolutionierender sein als die Entdeckung der Elektrizität.

Dem Forscherteam ist es gelungen Gegenstände auf einer geraden und einer steigenden Oberfläche mit nichts weiterem als einem Lichtstrahl zu bewegen.

In Zukunft könnte diese Technologie dazu genutzt werden, um neuartige Molekularmaschinen zu bauen oder künstliche Muskeln mit speziellen physischen Aufgabe zu entwickeln.

Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass solche Molekular-Maschinen eines Tages zum Beispiel die Bewegungen eines Medikaments in einem menschlichen Körper kontrollieren können, damit dieses Medikament nur dort hingelangt, wo es benötigt wird.

Einige fortgeschrittene Molekulare Maschinen existieren schon, allerdings nur auf dem Zeichenbrett oder virtuell. Das Team aus Edinburgh könnte das erste sein, welches solche Maschinen für die wirkliche Welt entwickeln und bauen könnte.

"Obwohl das Verständnis der Menschen über den Bau und die Kontrolle von solchen molekularen Maschinen noch in der Anfangsphase ist, könnte diese Wissenschaft im Nanobereich einen lebenssteigernden Einschlag in der menschlichen Gesellschaft auslösen, wie die Elektrizität, die Dampfmaschine, der Transistor oder das Internet." so Professor David Leigh, Leiter des Projekts von der Universität Edinburgh.

"Die Natur benutzt solche virtuellen "molekularen Maschinen" bei jedem biologischen Prozess und wenn wir lernen, wie man solch eine Struktur baut und kontrolliert, dann werden wir sicherlich bemerken, dass sie das Potential haben, Molekular basierende Technologien zu revolutionieren." so Prof. Leigh weiter.

© 2005 www.paranews.net, (JB)

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Quelle:
Edinburgh Universität, Scotsman

   
   

Professor David A. Leigh, Leiter des Projektes, von der Universität Edinburgh
© Universität Edinburgh

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