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Austin/USA - Nicht um einem Pfarrer zu lauschen versammelte sich eine Gruppe von Menschen versammelte sich am 11.06.2005 in der Austin First Unitarian Universalist Churchsondern um das paranormale Phänomen der Marfa-Lichter zu erörtern.
In Texas, dem Land mit den wohl meisten registrierten Lichterscheinungen auf der ganzen Welt, kennt man die gelben, basketballgroßen Marfa Lights schon seit mehr als 150 Jahren. Spook Lights, wie sie auch genannt werden, bewegen sich schwebend über dem Erdboden und hatten bereits die Indianer dermaßen ins Staunen versetzt, das sich einige Legenden um dieses Phänomen ranken.
Da es bis heute keine wissenschaftlich fundierten Erklärungen für die Fireballs gibt tauchen oftmals die abenteuerlichsten Theorien auf.
Ufogläubige sind der Meinung, dass in einem niederfrequentierten Bereich elektromagnetische Strahlungen glühen, ein ähnliches Verhalten wie Mikrowellen aufweisen und in manchen Fällen auch im visuellen Bereich Strahlungen aussenden, sodass sie mit einer Videokamera aufgenommenen werden könnten.
Professor John Abrahamson hat da seine ganze eigene Theorie. Er geht davon aus, das die Erscheinungen durch einen Blitz entstehen, die auf eine Struktur aus Metall und Oyxd auftreffen. Da unsere Erde u.a. Siliziumoxyde und Karbon enthält, verschmelzen diese Komponenten zu dem Halbmetall Silizium und durch den Blitzschlag bildet sich auf dem getroffenen Gegenstand eine Röhre durch die das Gasförmige entweicht. Die so entstandenen Kugelbälle reagieren mit allem was Wasser enthält. „Da der menschliche Körper zu 60-70% aus Wasser besteht kann der Siliziumball durchaus tödlich sein,“ erklärte der Professor.
Sicherlich ein guter Ansatz, aber da in Marfa, einem Gebiet aus Wüste und Weite, allabendlich die Naturerscheinung der Earth Lights beobachtet werden kann, auch ohne Blitz und Donner und ohne nennenswerte physikalische Spuren zu hinterlassen, werden die Wissenschaftler noch eine Weile forschen müssen um dem Rätsel der Marfa Lights auf die Spur zu kommen.
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