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Spionage-Münzen aufgetaucht
Russland, China und Frankreich verdächtig
13.01.2007  13:21 Uhr



Archiv: Das Pentagon - Sitz des US-Verteidigungsministeriums.
© Public Domain


 Specials

Kanada, USA - Wie das Pentagon kürzlich enthüllte, sei man bei Mitarbeitern US-amerikanischer Rüstungsunternehmen auf Geldmünzen gestoßen, welche Miniatursender enthalten. Diese seien scheinbar zu Spionagezwecken eingeschleust worden. Wer allerdings hinter der raffinierten Spionagetechnik steckt, ist bisher noch nicht geklärt.



Entdeckt wurden die verwanzten Münzen laut dem Bericht "Technology Collection Trends in the US Defence Industry - 2006" bei Angestellten von US-Rüstungsunternehmen, während sich diese 2005/2006 auf Geschäftsreisen in Kanada befanden. Dort waren ihnen die kanadischen Geldmünzen, samt integrierten Peilsendern, in die Brieftaschen geschmuggelt worden - scheinbar um ihre Aufenthaltsorte bestimmen zu können.

Da Kanada in Sicherheitsfragen eng mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeitet, sei es laut der britischen "Times" unwahrscheinlich, dass der kanadische Geheimdienst für die Spionage-Münzen verantwortlich sei. Auch seien dem "Canadian Security Intelligence Service", laut eigener Aussage, diese Fälle selbst erst kürzlich bekannt worden.

Als mutmaßliche Verdächtige erscheinen daher vormalig China und Russland. Beide Länder sollen starkes Interesse an dem US-amerikanischen Rüstungsunternehmungen haben. Allerdings soll auch Frankreich laut Expertenmeinung als potentieller Spion in Betracht kommen.

Neben dem Fall der Spionage-Münzen werden in dem öffentlichen Bericht des "Defense Security Service" der USA auch Fälle aufgeführt, in welchen die Rüstungsindustrie das Ziel von Hackerattacken wurde und sogar Kugelschreiber mit integriertem Aufnahmegerät Informationen entlocken sollten.
(MF)



Quelle:
TIMES / DSS


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