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Big Brother fahndet nach dem bösen Blick
Terrorfahnder nutzen fragwürdige Methode
10.01.2007 09:46 Uhr
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Osama bin Laden
© public domain
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USA - Wie "Spiegel.de" berichtet, verlassen sich die Beamten der US-amerikanischen Heimatschutzbehörde nicht nur auf biometrische Daten, Scanner und Überwachungskameras, sondern auch auf den bösen Blick, um mögliche Terroristen zu erkennen.
Die Methode, auf den Aufzeichnungen von Überwachungsvideos und bei der Passkontrole auf Flughäfen in der Mimik von Menschen zu erkennen, ob es sich bei einer Person um einen "Feind Amerikas" handelt, haben die Beamten von dem Psychologen Paul Enkmann erlernt. Dieser behauptet, so der "Spiegel", schon "in den Gesichtern von Flugpassagieren böse Absichten erkennen" zu können.
Kenne man erst das sogenannte Normalgesicht einer Person, ließen sich aus der sonstigen Mimik nicht nur Gefühlszustände, sondern auch Intentionen ablesen wie aus einem Buch.
Seit 2006 kontrollieren nun auf die sogenannte "Spot ("Screening Passengers by Observational Techniques")-Technik Enkmans geschulte Beamte an 14 Flughäfen in den USA und suchen nach dem bösen Blick in den Gesichtern der Reisenden.
Bürgerrechtler sehen diese Methode mit Besorgnis. Die Anwendung von SPOT öffne dem Rassismus und der Intimspionage Tür und Tor und natürlich sei die Zuverlässigkeit des Verfahrens mitnichten erwiesen. Tatsächlich ist es schon zu einigen Fehlverhaftungen aufgrund von SPOT gekommen, die nun vor Gericht verhandelt werden. Auch Enkman muss eingestehen, dass es mit der Methode bisher noch nicht gelungen sei, einen Terroristen zu entlarven. Stattdessen habe man aber schon gesuchte Kriminelle, Drogenschmuggler und illegale Einwanderer erwischt.
(AM)
Quelle:
spiegel.de
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