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NEXUS Magazin 08 / 06






 Nachrichten >>> Raumfahrt

Sternenstaub
Astronomen finden die Spuren im All
13.06.2006  10:09 Uhr



Archiv: Universum
© NASA


 Specials

Baltimore/ USA – Wie die Internetseite spaceflightnow.com in einer Veröffentlichung des Spitzer Science Center bekannt gibt, ist es Astronomen gelungen den Grund für die Herkunft des Sternenstaubs im All zu finden.



Als das Universum 700 Millionen Jahre alt war, bestand der Großteil der Galaxien aus Staub. Woher dieser Sternenstaub kam, konnte bislang nicht gesagt werden, da die technischen Voraussetzungen dazu noch nicht vorhanden waren. Mit Hilfe des Spitzer- und des Hubble-Weltraumteleskops ist es Astronomen, des Space Telescope Science Institute in Baltimore, gelungen dem Grund der massiven Staubansammlungen einen Schritt näher zu kommen.

Dr. Ben Sugerman und seine Kollegen fanden in den Resten eines Sterns, genannt Supernova SN 2003gd eine große Menge des kosmischen Staubs. Die Überreste der Supernova ist ca. 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und liegt in der Galaxie M74.

Sterne, wie der Vorgänger der Supernova SN2003gd, habe ein relativ kurzes Leben von mehreren zehn Millionen Jahren. Seit Sugarman seine Arbeit begann, hat die Supernove eine große Menge des Staubes produziert. Er glaubt, dass die Sternenexplosionen für die große Menge von Staub im frühen Universum verantwortlich sind.

Da Supernovae sich ziemlich schnell auflösen, benötigt die Wissenschaft sehr empfindliche Teleskope um die Nova kurz nach der Explosion beobachten zu können. Die Vermutung der Wissenschaftler bestand immer darin, dass Supernovae in den meisten Fällen Staub produzieren, doch erst der Einsatz der heutigen Technik machte die Beobachtung möglich.

"Staubpartikel sind der Grundbaustein der Kometen, der Planeten und des Lebens, bis heute war das Wissen um diesen Staub unvollständig. Die neuen Beobachtungsmöglichkeiten zeigen das die Supernovae einen großen Anteil an der Erhöhung des Staubanteils im Universum habem," sagt Dr. Michael Barlow von University College, London in Großbritannien.
(diha)



Quelle:
spaceflightnow.com


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