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Opus Dei Österreich im Gespräch
Sakrileg - Alles Fantasievorstellungen
25.05.2006 09:57 Uhr
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Archiv: Opus Dei Gründer St. Josemaria Escriva mit Anhängerinnen
© Office of Opus Dei
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Wien-St.Pölten/Österreich - Dem Opus Dei geht es vor allem um "die Begegnung mit Gott im Alltag": Dies betonte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng am gestrigen Mittwoch in einem "Standard"-Interview mit Hans Rauscher.
Küng, der vor seiner Bischofsernennung Regionalvikar des Opus Dei für Österreich war, wies die Fantasievorstellungen aus Dan Browns Bestseller "Sakrileg" und dem gleichnamigen Kinofilm zurück.
Das Opus Dei lehre, in den gewöhnlichen Umständen der Welt die Nachfolge Christi zu verwirklichen. Damit werde dem Missverständnis begegnet, dass jemand, der den Glauben ernst nimmt, "in ein Kloster eintreten oder Priester werden müsse". Dass das Opus Dei vor allem das Ziel verfolge, "gläubige Eliten" in die Machtpositionen der Welt zu schicken, sei "eine falsche Vorstellung", so Küng wörtlich. Es gehe um einen Weg für "Frauen und Männer aus allen Schichten".
Der Bischof erinnerte an einen Ausspruch des Opus Dei-Gründers Jose Maria Escriva: "Bedenke, dass Du dort, wo Du bist, in Deinem Beruf, in Deiner Familie Christus nachfolgst". Die Arbeit werde zum Gebet. Damit habe Escriva vorbereitet, was im Zweiten Vatikanischen Konzil über die Laien verkündet wurde: Die Kirche sind "nicht nur die Bischöfe und die Priester, sondern alle Getauften".
Aus seiner persönlichen Kenntnis des Gründers widersprach Bischof Küng den Vorstellungen, wonach typische Merkmale des Opus Dei die Leibfeindlichkeit und Selbstbestrafung seien.
Das Opus Dei versuche eine Spiritualität zu leben, die "total positiv" ist. Im Hinblick auf die vieldiskutierten (und früher auch bei vielen Ordensgemeinschaften üblichen) Selbstgeißelungen sagte Küng: "Wir scheuen nicht das Opfer, das hat auch seine Bedeutung. Das geduldige Ertragen einer lästigen Person kann manchmal ein größeres Opfer bedeuten als eine total freiwillige Buße, die an Jesus erinnert und überhaupt nicht gesundheitsschädlich ist".
Das Opus Dei sei auch keine "Geheimsache", betonte Küng: "Wir tragen kein Abzeichen. Aber wenn Sie mit jemand vom Opus Dei zu tun haben, werden Sie es bald erfahren, weil er es Ihnen erzählt". Das Opus Dei sei eine Kraft, die auch die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist nicht scheue.
(JB)
Quelle:
kathpress.at
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