
Ray Santilli 1995 mit einer der Original-Filmrollen einer Alien Autopsie
© Michael Hesemann
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Absturzstelle eines UFOs nahe Socorro, New Mexico
© Michael Hesemann
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zum ersten Teil des Alien-Autopsy Artikels von Michael Hesemann
Dass dagegen im Film kein einziger Anachronismus entdeckt werden konnte, spricht sehr wohl für Santillis Erklärung, er sei eben keine Fälschung, sondern nur eine Rekonstruktion, basierend auf echten Bildern.
Ich selbst hielt mich nie für kompetent, eine Autopsie zu beurteilen, das überließ ich den Medizinern. Als Historiker interessierte mich viel mehr die Geschichte des (angeblichen) Kameramannes, die Santilli 1995 veröffentlicht hatte. Danach fand der Absturz, bei dem das (oder die) Wesen geborgen wurde(n), nicht bei Roswell statt, sondern nahe Socorro/New Mexico, und nicht im Juli, sondern bereits im Juni 1947.
Damit war zumindest klar, dass er gar nicht erst versuchte, zum Roswell-Fall den lange erhofften physischen „Beweis“ zu liefern. Hatte es tatsächlich einen weiteren UFO-Absturz gegeben, müsste man Zeugen finden, wären zumindest Teile der Geschichte des Kameramannes verifizierbar.
Als wir den Termin des Absturzes in einer Radiosendung erwähnten, meldete sich eine Indianerin aus dem nahegelegenen Acoma-Reservat, die, zusammen mit ihren Freundinnen, in der fraglichen Nacht den Absturz eines „Feuerballs“ beobachtet haben wollteSie erinnerte sich so genau an das Datum, weil es ihr Geburtstag war. Durch ihre Vermittlung konnten wir zwei weitere Zeuginnen interviewen. Zudem erfuhren wir, dass zum fraglichen Zeitraum auch ein Farmer nahe Socorro den „Feuerball“ sichtete.
Auf der Suche nach der Absturzstelle riefen wir – Johannes von Buttlar und ich – Ray Santilli in London an, um vom Kameramann weitere Details zu erfahren. Eine halbe Stunde später, er hatte zwischenzeitlich mit dem Kameramann telefoniert, lieferte uns Santilli verblüffend genaue Instruktionen, mit deren Hilfe wir schließlich eine Stelle fanden, die ziemlich exakt der Landschaft glich, die wir von zwei Zeichnungen des Kameramannes kannten. Er hatte sogar eine alte Eisenbahnbrücke beschrieben, die, wie aus alten Karten hervorging, dort in den 1940er Jahren gestanden hatte, zwischenzeitlich aber längst abgerissen worden war.
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