
Attrappe aus dem Filmstudio: Das vermeintlich abgestürzte UFO aus dem TNT-Film
© Michael Hesemann
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Zeugen-Zeichnung aus den KGB-UFO-Akten
© Michael Hesemann
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Bereits 1999 deckte Boris Shurinov den TNT-Schwindel auf. Das Magazin 2000 druckte die Enthüllung
© Michael Hesemann / Magazin 2000
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Wieder einmal herrscht ein gehöriger Grad an Konfusion in der deutschen UFO-Szene, wieder einmal weiß kaum einer mehr, was er nun eigentlich glauben kann. Ganz genauso aber funktioniert Desinformation. Gibt es irgendwo ein Informationsleck, schließt man es am besten, indem man die Information kontaminiert. „Eine Wahrheit versteckt man am erfolgreichsten zwischen zwei Lügen“, wusste schon der gute, alte Sir Winston Churchill.
So geschah es mit der eigentlichen UFO-Sensation des letzten Jahrzehnts. Nach dem Kollaps der einstigen Supermacht Sowjetunion hatte das zeitweilige Autoritätsvakuum der Jelzin-Ära dazu geführt, dass auch ranghohe russische Militärs und Geheimdienstler Fakten über Unbekannte Flugobjekte enthüllten. Das war schon deshalb relevant, weil es erahnen ließ, was denn die andere Supermacht der Cold War-Ära, die USA, nach wie vor erfolgreich vertuscht.
Der Anfang der russischen UFO-Revolution lag noch in der Glasnost-Ära Michail Gorbatschows. Im Herbst 1989 machte eine UFO-Landung im Stadtpark von Woronesch Schlagzeilen, nur zwei Wochen später traf die erste Delegation sowjetischer Ufo-Forscher auf der Frankfurter „Dialog mit dem Universum“-Konferenz ein.
Zwei Jahre später veröffentlichte auf meine Vermittlung hin die prominente sowjetische Testpilotin und Kosmonautengattin Oberst Dr. Marina Popovich in Deutschland ihr Buch „UFO-Glasnost“. Ebenfalls 1991 übergab der Vizedirektor des sowjetischen Geheimdienstes KGB, N.A.Sham, ihrem Mann, dem Kosmonauten und Luftwaffengeneral Pavel Popovich, eine 124-seitige Akte, die 17 UFO-Sichtungen aus der Zeit zwischen 1982 und 1990 behandelte, die dem KGB gemeldet wurden. Ich erhielt dieses Material ein paar Monate später, ließ es übersetzen – und staunte nicht schlecht. Die 17 Fälle waren höchst spektakulär.
Die Zeugen waren meist Militärs und Flugpersonal, in einigen Fällen umfasste die Dokumentation Protokolle des Funkverkehrs zwischen den Piloten gleich mehrerer Maschinen und dem Tower oder eidesstattliche Erklärungen von Soldaten und Offizieren, die Zeugen von UFO-Nahbegegnungen geworden waren. Die interessantesten Fälle zitierte ich in meinem Buch „Geheimsache UFO“ (1993), einige der Dokumente wurden in meiner Dokumentation „UFOs: Neue Beweise“ (1994) veröffentlicht, die komplette Akte 1997 im „Magazin 2000“.
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