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Forschungsskandale und Medienberichte
Wissenschaftsjournalisten vorsichtiger
14.02.2006 09:45 Uhr
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Archiv: Durchsicht eines Berichtes
© Public Domain
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New York / Heidelberg - Nach Skandalen um gefälschte Berichte und Statistiken gehen Wissenschaftsjournalisten vorsichtiger und kritischer mit Themen um, die sie international anerkannten Fachmagazinen entnehmen. Forschungsskandale, wie etwa die des Südkoreanischen Stammzellforscher Hwang Woo Suk, hat Reporter, Medien und die Bevölkerung aufhorchen lassen. Jetzt zeigt sich in den USA der Trend, dass Wissenschaftsreporter mehr Zeit darauf verwenden, Berichte gründlich zu prüfen und ihrer Darstellung Hintergrundinformationen oder Gegenmeinungen beifügen.
"Ich lese die Berichte gründlicher durch, aber ich bin in der gleichen Situation, in der auch die Magazin-Journalisten sind: Wenn jemand Daten fälschen möchte, ist das nur schwer herauszufinden", sagt Rob Stein, ein Wissenschaftsreporter der Washington Post, zur New York Times. Das liegt mitunter daran, dass die wenigsten Journalisten, die sich mit Wissenschaftsthemen beschäftigen, selbst Wissenschaftler sind. "Als Journalist muss man einfach ein gewisses Vertrauen in renommierte Fachmagazine haben", betont die stellvertretende Chefredakteurin von Spektrum der Wissenschaft Inge Höfer. Allerdings sei es die oberste Pflicht des Reporters sich ausreichend über das Thema und seine Herkunft zu erkundigen.
"Besonders Studien sind ein heikles Thema für Journalisten", so Höfer weiter. Denn die Studie muss sehr sorgfältig entworfen und durchgeführt worden sein, um Aussagekräftiges zu enthüllen. Ob die Ergebnisse einer Studie jedoch aussagekräftig sind, muss der Journalist beurteilen. "Wenn man 60 oder 70 Leute testet, sagt das statistisch nichts aus", führt Höfer aus. Die Artikel in Spektrum der Wissenschaft werden überwiegend von Wissenschaftlern geschrieben und durch redaktionelle Bearbeitung verständlich gemacht. "Durch die enge Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern erreichen wir einen sehr hohen Kompetenzgrad", sagt Höfer im Gespräch.
"Wir verlassen uns bei den Meldungen darauf, dass sie aus renommierten Magazinen stammen", räumt Höfer ein. "Für die Printausgabe haben wir jedoch genügend Zeit, die Reaktionen von Wissenschaftlern auf eine Meldung abzuwarten", so die Wissenschaftsjournalismus-Expertin weiter. Penible Gründlichkeit sei bei Wissenschaftsmeldungen also oberstes Gebot, doch ein Journalist habe normalerweise keine Chance nachzuprüfen, ob sie stimmen, so Höfer abschließend.
(JB)
Quelle:
pte
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