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 Kategorie: Religion & Glaube

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral
Die Sage des König Artus
15.12.2005  08:15 Uhr



Das Schwert, des Königs berühmtestes Accessoire, ist wohl auf ewig verschollen
© morguefile-lizenzfrei-


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Frankfurt/Deutschland - Die Geschichten aus dem 13. Jahrhundert über König Artus und die Ritter der Tafelrunde waren im Mittelalter außerordentlich populär. Die Erzählungen wurden an den Höfen wohlhabender Adliger vorgelesen, wo alle Anwesenden gefesselt den Heldentaten zuhörten. Eine Hauptfigur der Sage ist Ritter Lanzelot, der bei König Artus am Hof diente. Aber Lanzelot verliebte sich in die Königin, und es entwickelte sich eine amouröse Beziehung zwischen beiden. Zugleich wuchs Lanzelot zum besten Ritter des Königs heran.

Die Legende besagt, König Arthur habe sie erfunden: die berühmte runde Tafel. Heinrich VIII. hat sie für sich beansprucht und mit seinem Konterfei in Artus-Gewandung versehen. Noch heute kann man sie besichtigen, und zwar in Winchester in Hampshire.

Das Schwert, des Königs berühmtestes Accessoire, ist wohl auf ewig verschollen. Aber der "Artus-Stein", aus dem er es dereinst so leicht herauszog, wurde in Tintagel Castle in Cornwall gefunden und kann im Truro-Museum besichtigt werden. Er ist übrigens nicht der Einzige.

Tintagel Castle soll Arthurs Geburtsort sein, und wo sich in Northumberland Bamburgh Castle erhebt, soll Sir Lanzelots Festung Joyous Garde gestanden haben. Das sind nur zwei Highlights aus dem Burgenreichtum der Insel. Von Stonehenge hat fast jeder schon mal gehört, aber dass es einst von dem mächtigen Magier Merlin errichtet wurde, wissen sicher die wenigsten.

Eine Weihnachtsfeier der etwas anderen Art bietet das Chaincourt Theatre für Kurzentschlossene. Von heute an bis Samstag präsentiert es eine echt britische "Christmas Pantomime". Fast 40 Schauspieler umfasst das Ensemble, das die Neuinterpretation der Artus-Sage in diesem Jahr präsentieren wird.

Dilys McCann schaut ihre Schützlinge verdutzt an. "Ist das alles?", fragt sie, das leichte Entsetzen in ihrem Blick scheint ehrlich gemeint. "Da geht doch noch einiges mehr." Dilys McCann ist freilich nicht im Raum 311 des IG Hochhauses, um trockenes Wissen zu vermitteln. Sie bereitet zusammen mit ihrem Mann Bill als Co-Regisseur die diesjährige "Christmas Pantomime" des Chaincourt Theatre Company des Institutes für England- und Amerikastudien (IEAS) vor.

In der soll es witzig, ja schon aberwitzig zugehen; das Theaterspektakel soll überdreht, übertrieben, um nicht zu sagen, schon ein wenig durchgeknallt, sein. Da ist für zarte Gefühlsregungen oder Minimalismus kein Platz. Dilys MacCann notiert sich akribisch Passagen, die noch nicht nach ihrem Wunsch verlaufen und spricht die Stellen gezielt an. Oft genug bekommt Gatte Bill dann auch sein Fett weg; schließlich nimmt er regelmäßig an den Proben der Stücke teil. Manch ein Schauspieler, der nicht begreift, wie schwierig es ist, das Publikum zum Lachen zu bringen, wird dann schon einmal angeraunzt. Allerdings niemals unfreundlich und nur im Interesse der Qualität der Vorstellungen, die im Dezember auf der Bühne im Mehrzweckraum des Nebengebäudes aufgeführt werden sollen.

Hoch soll es hergehen; das Publikum wird nicht nur unterhalten, sondern richtig in das Geschehen mit einbezogen. Mitsingen bei mehreren der Songs wird nicht nur gern gehört, sondern ist sogar eine "Panto"-Pflicht. "Panto" - so kürzen die Briten ihre traditionelle und heiß geliebte Theaterform ab.

Generell stehen im Mittelpunkt des Geschehens einer "Christmas Pantomime" bekannte Geschichten, Sagen oder auch Filme. William Shakespeare musste etwa in Frankfurt bereits dran glauben - etwa in "Hamlet And His Dogs Toby And Nottoby", ebenso wie die Kindergeschichte "Babes In The Wood". In der vergangenen Vorweihnachtszeit schließlich nahm die Chaincourt-Gruppe die Filmsaga Star Wars kräftig auf die Schippe. Hier hieß es jedoch "Star Wars - The Panto Menace". Das Studenten-Theater besaß schließlich nicht die Namensrechte.

In diesem Jahr begeben sich König Artus und seine Ritter der Tafelrunde auf die Suche nach dem Heiligen Gral. Dumm nur, dass Artus sich viel lieber komplett dem Cricket widmen möchte. Ihm zur Seite stehen die Ritter der Tafelrunde, die allerdings auch keine große Hilfe sind. Und seine Frau Guinevere, die alle mit ihrer furchtbar guten Kochkunst beglückt, macht die Situation nicht besser. Wenn das nicht schon genug wäre, muss sich Artus gegen die böse Hexe Morgain behaupten, die mit ihrer Gang von "Flowermaidens", der mobilen weiblichen Blumen-Einsatztruppe sozusagen, die Macht im Lande an sich reißen möchte.

Doch auch wenn an dieser Stelle nichts weiter verraten wird, gilt die Maxime: keine "Panto" ohne Happy End. So darf das Publikum gespannt sein, welche Irrungen und Wirrungen das diesjährige Stück annimmt, bevor sich alle wieder gegenseitig in den Armen liegen und das finale Lied angestimmt wird.
(SvF)


Quelle:
Johann Wolfgang Goethe-Universität



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