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Berlin / Deutschland - Viele Regionen Deutschlands und Europas besitzen immer noch keine oder nur mangelnde Anbindung an terrestrisches DSL. Angesichts unrentabler Netzerrichtungskosten besteht für kleinere Gemeinden in schlecht erschlossenen Gebieten auch nur wenig Aussicht auf den ersehnten Anschluss an die terrestrische Highspeed-Datenbahn. Abhilfe soll aus dem All kommen. Die Nutzung von Satelliten für DSL-Zwecke verspricht nämlich eine flächendeckende Breitbandversorgung.
Die in Deutschland angesiedelte TELES skyDSL GmbH bewirbt die patentierte Errungenschaft durchaus in dem Wissen, dass die angebotene Leistung die einzige, realisierbare Alternative für Gemeinden und Landkreise darstellt, die von den Telekomgesellschaften als unrentabel und somit nicht ausbaufähig eingestuft werden. "Das Tolle an Breitband-Internet via Satellit ist, dass interessierten Gemeinden und somit den Endkunden keinerlei Investitionskosten entstehen", ist Geschäftsführer und Konzernvorstand Andreas Krüger überzeugt, diesen Gegenden eine wirtschaftlich günstige, aber auch technisch hochwertige Alternative anbieten zu können.
Das skyDSL-Angebot verspricht Datenempfang über eine kostenlos zur Verfügung gestellte Satellitenantenne mit bis zu 24.000 Kbit/s. Beim Datenversand, bei dem man derzeit noch auf eine herkömmliche Internetleitung bzw. ISDN angewiesen ist, sollen durch Kanalbündelung immerhin Geschwindigkeitswerte wie beim Telekom-Produkt T-DSL 1000 (128 Kbit/s) möglich sein. Beim Satelliten greift man aus wirtschaftsrelevanten Überlegungen auf den EUTELSAT zurück. Dies hat zur Folge, dass man für die Nutzung des DSL-Angebotes eine eigene Satellitenschüssel benötigt, selbst wenn das Fernsehprogramm bereits über Satellit (im Normalfall ASTRA) bezogen wird.
Die derzeit rund 22.000 Kunden, die hauptsächlich aus Deutschland stammen, wolle man in den nächsten ein bis zwei Jahren verfünffachen, nennt Krüger gegenüber pressetext konkrete Ziele für das Unternehmen. Darüber hinaus wolle man noch stärker auf den europäischen Markt, und hier insbesondere Spanien, Frankreich und Großbritannien fokussieren, so Krüger. Der Vertrieb erfolge über Direktmarketing, wie Internet und gezieltes Adressenmailing sowie über den Fachhandel. Dieser profitiere von skyDSL insofern, da er über die Installation des Produktes und die weiterführende Kundenbetreuung sein Profil als Dienstleistungsanbieter schärfen und entgeltlich machen könne, so Krüger abschließend.
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