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Vampir hatte den Magen voller Blut
15.10.2005 09:30 Uhr
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Vampir-Filme erfreuen sich heutzutage einer erstaunlichen Popularität. / Film von Frensis Ford Kopola
© lizensfrei
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USA - Ein junger Mann wurde von seinen Eltern bewegungslos in seinem Zimmer aufgefunden, doch der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung zeigte sich, dass der Mageninhalt gänzlich aus Blut bestand. Weitere Tests ergaben, dass es sich nicht um sein eigenes Blut handelte.
Die neben der Leiche aufgefundenen Tagebücher enthüllten, dass ihr Verfasser sich selbst für eine Art von Vampir gehalten hat. Ausführlich offenbarte er dort wie er zum Vampir wurde und andere anwies ebenso zu werden wie er. Der junge Mann war anscheinend begeisterter Internet-User und verwendete dort den Nicknamen Vampirboy, war allerdings bei den Chattern nicht sehr beliebt. Die Ermittler mutmaßen, dass sich der junge Mann diesen Umstand sehr zu Herzen nahm. Anscheinend litt der selbsternannte Vampir unter Depressionen, denn die Polizei fand eine Flasche mit einem Antidepressivum in seinem Zimmer.
Vampire erfreuen sich heutzutage einer erstaunlichen Popularität. Ausgelöst durch Serien, wie Buffy und Bücher, wie Chronik der Vampire von der beliebten Autorin Anne Rice, sowie Filmen, wie Interview mit einem Vampir oder Bram Stokers Dracula, hat es in den letzten Jahren einen regelrechten Vampir-Hype gegeben.
Diese Popularität kann üble Wurzeln treiben, wie das tragische Beispiel des Verstorbenen jungen Mannes zeigt. Es sind allerdings einige wenige dokumentierte Fälle von klinischem Vampirismus bekannt, welche so gar nichts mit dem romantisierten Bild des Vampirs gemeinsam haben, das wir heutzutage kennen.
Betroffene Personen sind von einer Art Todessehnsucht befallen und haben eine auffällige Affinität zum Bluttrinken. Meist trinken diese Menschen ihr eigenes Blut und empfinden Freude oder sogar sexuelle Lustgefühle bei dem Anblick von Blut. Häufig verletzen diese Menschen sich selbst sehr schwer und gelangen so in ärztliche und psychologische Obhut Die Diagnose lautet dann oftmals Schizophrenie. Ein Fall aus einer Klinik in South Carolina ist bekannt, bei dem eine Patientin, welche damals im vierten Monat schwanger gewesen ist, dadurch auffiel, dass sie immer wieder große Mengen Blut erbrach. Es stellte sich heraus, dass sie Blutkonserven aus dem Krankenhaus entwendet hat, um diese leer zu trinken.
Nachdem die Patientin verstorben war, offenbarte die Obduktion der Leiche, dass der Mageninhalt wiederum aus Blut bestand, obendrein befanden sich an der Unterseite ihrer Zunge tiefe Verletzungen, die sie sich selbst zugefügt hat. Daran saugte sie anscheinend immer wieder, um ihren "Blutbedarf" zu stillen.
Die Begriffe Vampir und Vampirismus tauchen auch in der Kriminalistik auf, wobei es sich zumeist nicht um Fälle von klinischem Vampirismus handelt, sondern vielmehr um Verbrechen der blutdürstigeren Art. So etwa 1987 in San Franzisco, als ein Student beim Jogging überfallen wurde. Der Täter zwang ihn in einen Lieferwagen einzusteigen. Dort zerschnitt der Angreifer seine Wange, trank sein Blut und ließ ihn wieder frei, ohne ihm weitere Verletzungen zuzufügen.
Diese und viele andere Fälle zeigen auf, dass Vampirismus tatsächlich ein ernstzunehmendes Phänomen unserer heutigen Zeit darstellt und nicht nur im Land der Sagen und Mythen zu finden ist.
(TP)
Quelle:
www.paranews.net
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