

Anzeige:

|


Anzeige:

|

|


400 Vögel starben durch Fernsehturm
11.10.2005 08:00 Uhr
|


GESCHENKIDEE
Die Sterntaufe: Benennen Sie symbolisch einen echten Stern. Mit Urkunde, Sternkarten und viel Zubehör - original von MySTAR®.
www.mystar.de

|

Testen Sie jetzt die
Süddeutsche Zeitung
2 Wochen kostenlos und unverbindlich!

|
|
Madison / USA – Die Stabilisierungskabel eines Fernsehturms wurden für mehr als 400 Singvögel zur Todesfalle, als sie nachts über Wisconsin flogen. Die Vögel starben in der Nacht vom 13. auf den 14. September 2005 am WMTV-Tower. "Die Kadaver waren über den ganzen Platz verteilt", berichtete der Steven Ugoretz Experte für Umweltschutz am DNR.
Der Großteil der zu Tode gekommenen Tiere waren Sperlinge, der Rest setzte sich aus Rotaugenvireos, amerikanischen Rotschwänzchen, Pieperwaldsängern und Kernbeisern zusammen. Wie das Department of Natural Resources erklärte, wird dieses Massenvogelsterben keineswegs ohne Folgen bleiben. Das tragische Ereignis wurde zum Anlass genommen eine Forschergruppe zu bilden, welche die Auswirkungen von Fernsehtürmen und anderen Kommunikationsanlagen auf die Umwelt analysieren soll.
"Dieser Vorfall ist uns eine Lehre gewesen. So etwas hat es in diesem Ausmaß seit Jahrzehnten nicht gegeben", gibt Umweltschutzexperte Sumner Matteson zu bedenken.
Die Forscher fanden 172 tote Vögel am unteren Ende des 300 Meter hohen Turms. Ungefähr 200 verstorbene Vögeln sind wahrscheinlich von Krähen, Katzen und verschiedenen anderen Raubtieren fortgeschleppt worden, vermuten die Experten.
Doch Ugoretz ist überzeugt, dass es möglich wäre, dass weitaus mehr Tiere als angenommen durch diesen Turm zu Tode kamen. Er vermutet, dass sie verletzt sind und erst später verenden werden.
Einen ähnlich gelagerten Fall gab es bereits vom 7. auf den 8.September 2005, beklagt Ugoretz. Besonders im Frühling sind schon des öfteren Zusammenstösse vorgekommen, allerdings war die Anzahl der Opfer wesentlich geringer.
Matteson und Ugoretz sind der Ansicht, dass auf jeden Fall gehandelt werden muss und auch die Kommunikationsunternehmen müssen sich dieses Problems annehmen. Mögliche Lösungen gibt es schon jetzt, so wäre es unter anderem sinnvoll, Stabilisierungskabel und Leitungen mit Lichtern zu bestücken und die Warnlichter auf eine für Vögel besser wahrnehmbare Frequenz umzustellen.
(MF)
Quelle:
madison.com
>>> diesen Beitrag einem Freund per eMail empfehlen <<<
| Weitere News aus der Kategorie Vermischtes |
Veröffentlichung und Weitergabe, auch auszugsweise, bei Newsbeiträgen unter Angabe der Quelle (www.paranews.net) mit Hyperlink zu www.paranews.net nur zu nicht kommerziellen Zwecke gestattet.
Bilder, Artikel, Dokumentationen, Interviews, u.a. dürfen nur nach vorher schriftlich erteilter Genehmigung durch den Verlag veröffentlicht oder vervielfältigt werden.
Alle Rechte vorbehalten. |
|
|
|

Sendezeit:

Wochenthema:
| Ermittlung in Fällen paranormaler Aktvität |

Tagesthemen:

Studiogast:

Gewinnspiel:


|
| ZATHURA - Ein Abenteuer im Weltraum |
|
|