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Puerto Rico baut UFO-Landebahn
30.09.2005 11:30 Uhr
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Artist-View: Aliens an einer Straße
© MF
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Lajas / Puerto Rico – Die Leute in dem verschlafenen Dörfchen Lajas sind sich schon lange sicher, dass Besucher aus anderen Welten zu ihnen kommen und sie beobachten. Nun möchten einige UFO-Gläubige eine Landebahn für die Besucher bauen, um sie damit willkommen heißen. Laut Rios' Planungen soll der Landestreifen etwa 30 Meter lang werden und pyramidenförmige Kontrolltürme haben, weil Aliens von dieser Form angezogen würden.
Seit kurzem steht ein von hellgrün angeleuchtetes Straßenschild an einer einsamen Landstraße und zeigt stolz die Worte "Extraterrestrial Route", welche auf die bald entstehende Landebahn hinweisen soll.
Die Idee hatte der Vorschullehrer Reynaldo Rios, welcher behauptet, dass er schon seit seiner Kindheit regen Kontakt zu Außerirdischen hat und auch Anführer der Gruppe "UFO internationales" ist. Die Organisation versucht die Existenz von außerirdischem Leben zu beweisen. "Ich weiß nicht genau wann sie kommen, aber ich weiß dass es geschehen wird", ist sich Rios sicher. "Ich glaube meinen Träumen und an das, was ich darin sehe", fügte er hinzu.
Der 39jährige Rios wurde, trotz der verrückten Idee eine UFO-Landebahn zu bauen, nicht ignoriert und bekam den Segen der örtlichen Regierung. Die Obrigkeiten hoffen auf viele Touristen, welche durch die etwas andere Landebahn angelockt werden könnten.
Doch wegen der offiziellen Unterstützung des Projekts erntete Lajas Bürgermeisters Marcos Irizarrys nicht nur Zustimmung. Viele hielten die ganze Idee für eine unbeschreibliche Geldverschwendung, gerade in Zeiten wie diesen, in der das ganze Land wirtschaftlich nicht gerade gut da steht.
"Das ist doch Schwachsinn", erboste sich Luis Arocho, Inhaber eines kleinen Geschäftes, "dieses Land befindet sich in einer Krise und dann schüren Politiker, mit Projekten wie diesen, die Phantasien der arbeitlosen Menschen, dass sie Arbeit bekommen könnten und das Land Geld hat."
Trotz der Kritik beharrt der Bürgermeister darauf, dass die Landebahn ein Touristenmagnet sein wird. Irizarrys streitet auch nicht ab, dass er selbst an UFOs glaubt und selbst schon welche gesehen hat.
"Das hier, ist schon immer geheimnisvoller Ort gewesen", sagte Irizarry, "eine Menge Leute, auch ich, haben hier schon seltsame Sachen gesehen."
Francisco Negron, der Farmer der auch das Schild platziert hat, stellt dem Projektleiter Rios' einen Teil seiner Felder für die Landebahn zur Verfügung. Auch Negron glaubt an UFOs und darüber hinaus vermutet er, dass im Jahr 1997, auf dem in der Nähe gelegen Indian Hill, ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt ist.
Die Kosten werden derzeit auf etwa $100.000 geschätzt und nun hoffen die UFO-Enthusiasten auf zusätzliche Unterstützung durch Sponsoren, welche an den Erfolg des Projekts glauben.
Der Bürgermeister ist der Ansicht, dass tausende Ufo-Gläubige in Scharen nach Lajas kommen werden, wenn die Landebahn fertigt gestellt ist und der kleine Ort eine Art Pilgerstätte wird, wie es auch in Roswell, New Mexico der Fall ist, wo in den Vierzigern ein UFO abgestürzt sein soll.
(MF)
Quelle:
usatoday.com
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