Das Interview:
www.PARANEWS.NET: Guten Tag Herr Kalka, ich habe Ihr Buch Time Winner sehr Interessiert gelesen. Die Vermischung von Science Fiction Story mit Wissenschaft ist in diesem Buch ein wichtiger Bestandteil. Sie behaupten, dass diese Wissenschaft bereits existent ist und ich möchte deshalb auf dieses Buch näher eingehen. Für unsere Leser die dieses Buch noch nicht gelesen haben: Das Buch beschreibt die Zeitreise von 3 wilden Haudegen in das frühe Mittelalter. Der Autor des Buches ist davon überzeugt, dass es sehr viele wissenschaftliche Gerätschaften, die in dem Buch beschrieben werden um durch die Zeit zu reisen, schon existieren.
www.PARANEWS.NET: Herr Kalka, Sie beschreiben die drei Time Rider als wilde Haudegen, die auch in der Gegenwart schon bereits ein äußerst wildes Leben führen. Warum haben Sie den drei Freunden solch eine Lebensgesinnung eingehaucht und keine ruhigere?
KALKA: Wilde Haudegen - das stimmt. Und das ist auch absolut notwendig gewesen. Die Lebensgeschichten der drei ersten Templer sind ja auch bestimmt von einem Einsatz, der alles andere als lässig ist. Auch die Zeit, in die sie eintauchen müssen, strotzt vor Rohheit, Gewalt und fehlendem Respekt vor dem menschlichen Leben. Ich fand überraschende Parallelen zum Leben meiner Freunde und meinem eigenen - als Technologie-Freaks - und so war es naheliegend, die in den historischen Unterlagen fehlenden Details aus der Zukunftsepoche mit denen der eigenen Freunde, resp. den eigenen zu füllen.
Sie fragen auch klugerweise nach der Lebensgesinnung. Nun - wenn man im Leben bereits in jungen Jahren entsetzliche Dinge meistern muss, sich sehr oft hart durchsetzt und am Ende den noch kaum geglaubten Erfolg einfährt - ja dann bildet sich im Laufe der Jahre ein bestimmter Wagemut, der durchaus auch zuweilen nur durch Leichtsinn so imposant wirkt. Meist ist er es nicht: das fertige Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass zumeist viel, sehr viel Sorge und Angst beiseite geschoben wird. Ich habe dies bei Jèhan und den beiden Hugos an vielen Stellen erkannt - es ist dann aber stets die Lebenseinstellung des Forwärtskommens durch Risiko, die einen antreibt.
www.PARANEWS.NET: Die wissenschaftlichen Fakten, die bei der Zeitmaschine genannt werden, könnten bereits heute schon entwickelt werden, oder was denken Sie darüber wann dies der Fall sein wird?
KALKA: Die wissenschaftliche Basis für eine Raumzeit-Versetzung größerer Objekte im Einstein-Kontinuum haben wir bereits beim umstrittenen Philadalphia-Experiment, das nach brillanter Recherche von Charles Berlitz tatsächlich von Albert Einstein selbst neben John von Neumann und Nathan Rosen mit großer Sicherheit mitentworfen wurde. Zwei Besuche Einsteins am Ort der Schiffsversetzung sind relativ gut dargestellt. Ohne diese genialen Denker werden wir jetzt einige Jahrzehnte Zeitreisen nach dem Wurmloch-Prinzip der Kleinstebene erforschen - diese Form verlangt eine molekulare Zertrümmerung der Gesamtstruktur eines Objekts oder Menschen, um diesen dann auf einem lasergestützten Sendestrang über ein postuliertes Paralleluniversum an einen anderen Punkt unserer eigenen Raumzeit übertragen zu können. Am neuen Ort wieder zusammenzusetzen zum vorherigen Körper. Dieses Prinzip ist ein leidiges Durchgangsstadium mit vielen Rückschlägen: schon geringste Transkriptionsfehler führen bei biologischen Strukturen zur Katastrophe, auch ist ein paralleles vierdimensionales Universum à la Everett von 1957 unter der besseren Wahrscheinlichkeit eines höherdimensionalen Interkosmos womöglich garnicht vorhanden. Worauf wir hinarbeiten müssen, ist ein Zeitreiseprinzip wie es die entdeckten Fälle im TimeWinner - Sachbuch und die Aufsätze in den "Time Rider " - Magazinen zeigen: eine flugtechnische Verformung der Raumzeit durch den Aufbau eines elektromagnetischen Hyperfeldes in Verbindung mit Supraleitern und der Aufhebung der Gravitation sowie einigen Nebenerfordernissen, die jedoch nur eine sehr kleine Zahl von Fachwissenschaftlern verstehen kann.
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