Bélmez-Gesichter
Ein Artikel von Martina Muth
27.06.2004
Im spanischen Dorf Bélmez geschah im August 1971 merkwürdiges. Im Haus von Maria Gomez Pereira, genauer gesagt auf dem Küchenfußboden, tauchten plötzlich menschliche Gesichter auf. Erst das eines Mannes, dann auch von einer Frau, teilweise mit mehreren kleinen Bildern umrahmt. Sie und ihre Familie versuchten alles, um die Gesichter vom Fußboden zu entfernen, doch nichts half. Familie Pereira entschloss sich, den Fußboden mit einem Belag zu überkleben, doch auch diese Maßnahme blieb ohne Erfolg. Die mysteriösen Gesichter kamen wieder, ihre Mienen veränderten sich sogar manchmal mit der Stimmung von Maria Gomez Pereira. Diese merkwürdigen Vorkommnisse sprachen sich innerhalb kürzester Zeit herum und kamen auch dem Bürgermeister des Ortes zu Ohr. Dieser ordnete an, einen Teil des Fußbodens zu entfernen und Arbeiter damit zu beauftragen, den Boden aufzugraben. Es dauerte nicht lange, bis die Arbeiter 2 Skelette fanden und zudem die Überreste eines alten Friedhofes freilegten. Die beiden Skelette wurden würdevoll bestattet und man nahm an, dass sich die merkwürdigen Vorkommnisse damit erledigt hätten. Der entfernte Teil des Fußbodens wurde in der Zwischenzeit sowohl von Wissenschaftlern als auch von Parapsychologen fotografiert und chemisch analysiert. Ohne Ergebnis. Das Loch wurde geschlossen, mit Schutzfolie versiegelt und der Fußboden der Familie Pereira komplett erneuert. Doch nach kurzer Zeit tauchten die mysteriösen Gesichter wieder auf. Wiederum reisten Wissenschaftler an und installierten im gesamten Haus hochempfindliche Mikrofone, die Stimmen in seltsamen Sprachen, Flüstern und Jammern aufzeichneten. Die Wissenschaftler waren ratlos und kamen zu keinem Ergebnis. Die gesamten Vorkommnisse hielten über mehrere Monate an. Es gibt bis heute keine natürlichen Erklärungen, nur Vermutungen, die von Betrug, über Frequentieren bis hin zu psychokinetischen Einflüssen (aufgrund der Mienenveränderungen durch Maria Gomez Pereira) reichen.
(TiM)
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