Wieso beginnt ein junger Mensch einen Amoklauf mit Selbstmord ? |
robi-wan-kenobi 
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du hast die ausführung seines selbstmordes doch bereits selbst schon erklärt
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| . Dann hätte er seinem Opa die Pistole geklaut, in der Absicht an der Schule ein Blutbad zu veranstalten. Die alarmierte Polizei fand ihn dann aber bereits tot vor, offenbar handelte es sich um eine Selbsttötung die der Schüler vornahm, nachdem er seine Ziele nicht mehr durchsetzten konnte |
wieso hat der dumme opa ne pistole zuhause und wieso kommt der junge an diese heran ??????
NOCHMAL : CS tötet KEINE MENSCHEN! Bislang wurde KEIN EINZIGER Mensch durch ein Computerspiel getötet!!!!! Sämtliche Morde und Kriege auf unserem Planeten und in unserer Weltgeschichte sind nicht durch ein Game sondern durch eine Waffe geschehen!
Kein PCSpiel der Welt tötet menschen.!!!!!!
Es wird einfach nur immerweiter der Sündenbock verschoben um von den tatsächlichen Problemen abzulenken! Und das macht mich tierisch wütend und wird dazu führen das diese Welle des Amoks nicht abreissen sondern weiter fortlaufend wird in grösserem umfang.Mich macht es wütend aber es gibt dort draussen auch Menschen die ihre wut in agression umwandeln und bei der richtigen gelegenheit ( waffe vom opa klauen zb ) schlimme dinge begehen werden. Der Hass der intelligenten Menschen in dieser eingepressten Gesellschaft auf unsere unfähige Regierung wächst stetig und das Pulverfass "Mensch" droht zu explodieren.Und ich prognostiziere das es noch weit schlimmere Amok läufe geben wird -erst recht wenn der Staat meint uns in unseren Freiheiten DAs zu konsumieren was wir möchten zu beschränken.
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07.12.2006 13:29 |
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Seven_of_Nine 
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@alle
Es ist schon erschreckend, mit welcher Leidenschaft einige Leute immer und immer wieder für Spiele wie CS eintreten. Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass die Betreffenden aufgrund der aufflammenden Diskussion um das Verbot von KILLERSPIELEN echte VERLUST-ÄNGSTE plagen. 
Meiner Meinung nach lässt sich das wirklich nur mit einem reinen SUCHTVERHALTEN erklären. Und es erinnert mich irgendwie an Kindergarten: "NEIN .... nehmt mir nicht mein schönes SPIELZEUG weg!!" ... KREISCH ..... "Ich will noch nicht ins Bett, ich will noch spielen!" ... HEUL ....
Sehen verantwortungsvolle junge Menschen heute so aus??
@robi-wan
Natürlich tötet ein Spiel keine Menschen! Aber bist Du sicher, wirklich absolut sicher, dass nachweislich die Psyche eines Menschen nicht doch irgendwie beeinflußt wird?
Kriege, mein lieber robi-wan, sind so alt wie die Menschheit, das ist wohl war! Kriege waren und sind oftmals mit Hass verbunden. Der Neid spielte auch eine grosse Rolle. Und so wurde denn der Hass bei den Untertanen bzw. dem Volk geschürt und so auch die Lust am Töten, damit ein jeder auch bereit war in den Krieg zu ziehen.
Meiner Meinung nach lässt sich diese Lust am Töten eben auch virtuell erzeugen! Und so sollte man sich fragen: Wer hat ein Interesse daran und warum werden solche Spiele in Umlauf gebracht??
Es ist ja zum Beispiel auch bekannt, das das US-Militär auch versucht junge Menschen durch Spiele für eine Militärlaufbahn zu interessieren.

Gruss
Seven 
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"Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern." Rabindrahnath Tagore
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Seven_of_Nine: 07.12.2006 19:35.
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07.12.2006 14:46 |
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Nick 
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Seven, wenn du davon ausgehst, das es weniger Gewalt und Morde gibt, wenn ein Spiel verboten wird ist es deine Meinung. Ich halte es für Unsinn und es gibt genug Studien, die beweisen, dass gewaltätige Computerspiele keine Agressionen fördern. Wenn jemand Morde begeht, wurde er Jahre lang gemobbt, oder sonst was. Das er CS gespielt hat war da wohl eher Zufall, weil das viele Jugendliche und junge Erwachsene machen, ich eben auch. Wenn ich jetzt einen Mord begehen würde hätte ich auch CS auf dem Rechner und es würde darauf geschoben werden, obwohl es doch garkeinen Zusammenhang geben muss. Aber Hey, Killerspiele sind das einzige Problem in Deutschland, sonst ist alles perfekt, so muss nämlich nicht über Schulpsychologen, bessere Waffengesetze oder sonst was geredet werden, nur Killerspiele müssen weg. Wie gesagt, Sündenbock eben. Aber den Medien scheint es zu gefallen und die meisten geben sich damit wohl zufrieden, dass Killerspiele der Grund für Morde und Amokläufe sind. Es hat funktioniert.
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Wer Fragen stellt und keine Antworten bekommt, hat seine Antwort ja irgendwie bekommen. ;)
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07.12.2006 17:18 |
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robi-wan-kenobi 
Jung Forscher
 

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eben.und ich bocke nicht weil mir jemand mein lieblingsspiel wegnehmen möchte ( was CS nicht ist.ich zocke für mein leben gerne super mario aber CS macht mit Freunden immer wieder Spass ) .ich bocke weil ich eine scheiss angst und wut davor habe was diese regierung mit mündigen bürgern anstellt und eine zensur angeht die es SO niemals wieder geben darf.ich komme aus der künstler nische ums mal so auszudrücken und ich reagiere ziemlich allergisch auf zensur zumal ich sehe was zensuren bewirkt haben bzw wozu sie dienen.
ZENSUR NEIN! 
ich schwör euch ich steig so massig auf die barrikaden wenn ein gesetz zur zensur auf den "markt" kommt das es sich gewaschen hat ( und nein ich plane keine amok läufe ) ... das werde ich sicher so nicht auf mir sitzen lassen und ich werde viele viele leute neben mir stehen haben die gemeinsam gegen dieses verbot ankämpfen werde !!!!!!!!! 
ich bin eher für ein verbot von dummheit wenn ich in den nachrichten sog. verbote für "killerspiele" höre
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07.12.2006 20:20 |
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Talon 
Mein Gott, es ist voller Sterne...
 

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Hallo Leute
Ich kann voll und ganz nachvollziehen, warum sich robi-wan so aufregt.
In einem freien Land mit freien Menschen sollte es keine Zensur geben.
Es gibt sicherlich einige Dinge vor denen man unsere Jungend schützen sollte,
aber das sollte man nicht dem Staat überlassen, denn die kommen eh nur mit Verboten und Zensur. Die Medien publizieren sowieso nur, was ins Regierungsgeschehen passt. Da kommt CS oder allgemein die sg. Killerspiele als Sündenbock doch nur recht. Sollte sich jemand dafür interessieren, was in Deutschland schon alles verboten ist, lest lieber die Liste, was noch erlaubt ist, die ist kürzer 
Gruß
Talon
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"Amerika ist eine Mißgeburt."
"Ich hasse es nicht. Ich bedauere, daß Kolumbus es entdeckt hat." Sigmund Freud (1856-1939)
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15.12.2006 05:12 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
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| Aber den Medien scheint es zu gefallen und die meisten geben sich damit wohl zufrieden, dass Killerspiele der Grund für Morde und Amokläufe sind. Es hat funktioniert. |
Da wurde doch jetzt irgendwo ein Obdachloser umgebracht. Der Mörder gab an, er wollte auch endlich mal im Catching gewinnen. Sonst gewann nämlich immer sein Bekannter im Gewaltspiel.
Also in dem Fall scheint's ja nun eindeutig zu sein, dass es ohne das Spiel den Mord nicht gegeben hätte.
Ich möchte von den Leuten hier im Forum, die das alles für unbedenklich halten, mal konkrete Links auf die angeblich so vielen Studien haben, die belegen sollen, dass durch die Gewaltspiele keine Aggression gefördert wird.
Was sagt ihr denn zu der 'Potsdamer Studie', wo ein Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und Aggression offenbar klar nachgewiesen wurde?
http://www.psych.uni-potsdam.de/social/p...olent-games.pdf
Deutsche Kurzzusammenfassung:
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2006/pm215_06.htm
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15.12.2006 08:57 |
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robi-wan-kenobi 
Jung Forscher
 

Dabei seit: 27.06.2006
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ich halte von dieser studie null.es gibt leute die bekommen auch nen aussetzer wenn sie beim analogen monopoly verlieren-ihr versteht die gleichgültigkeit bei der sache nicht.es geht nicht um fliessendes blut oder leute die getötet werden es geht um das grundprinzip spielen.jemand der nicht verlieren kann und seine wut danach zum ausdruck bringt kann auch tetris spielen - die ursache und wirkung seines verhaltens ist nicht durch ein verbot von spielen zu erklären sondern sitzt tief in seiner psyche.
was dein beispiel mit dem verprügelten obdachlosen betrifft - jeder psychologe der umgang mit strassenkids oder schwierigen kindern kennt wird dir bestätigen dasdie "entschuldigung" , er habe ein catching game gezockt mit 99% wahrscheinlichkeit an den haaren herbeigezogen ist ( vom täter ,also dem jugendlichen selbst ) weil mom ein jeder den sündenbock für gewalttaten bei jugendlichen in games sieht.da ist es ein leichtes sein eigenes unvermögen ,probleme mit gewalt zu lösen ,einem computerspiel in die schuhe zu schieben um damit eine mindere strafe zu erhalten. ich verurteile seine tat aufs tiefste und möchte es nicht verharmlosen aber wenn ich er wäre ,wäre ich schön dumm die momentane "angst" in unserer gesellschaft NICHT zu nutzen um einer möglichen strafandrohung zu entgehen.
eine gute freundin hat mir letztens erzählt wie bekannte von ihr ( 2 punks ) grundlos von einem mob skinheads ( jugendliche ) verprügelt wurden - prügeln diese menschen weil sie games gezockt haben?
die selbe freundin kannte jemanden im bekanntenkreis der im SUFF einem menschen solange auf den kopf gesprungen ist bis dessen kopf matschig am asphalt klebte.
alles jugendliche.wäre es nicht ein bischen EINFACH die probleme auf games zu schieben...nein nicht einfach...es wäre schlichtweg DUMM! die probleme liegen bei keinem SPIEL. und solange sich die sog verantwortlichen für verbote und zensur entscheidungen ( nicht die FSK ...die agiert hoffentlich noch lange ohne druck der öffentlickeit ), keinem dieser spiele einer spielzeit widmen ,sprich -sich mit den spielen ernsthaft auseinandersetzen ist jedes urteil über die spiele absolut belanglos.
so und nun werde ich etwas zocken gehen.JAWS! ein PS2 GAME indem ich als HAI Menschen,Wale,und anderes Getier fressen muss ( das spiel ist ab 18 ! ) .Welch ein Spass.Ich glaube den ein oder anderen Badeurlauber werde ich beim nächsten Ibiza Streifzug in die Wade beissen...also haltet mich lieber auf.man weiss ja nie... 
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15.12.2006 12:28 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
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| Zitat: |
| ch halte von dieser studie null.es gibt leute die bekommen auch nen aussetzer wenn sie beim analogen monopoly verlieren |
Du hast die Studie aber schon gelesen und auch zur Kenntnis genommen, dass explizit die Wirkung gewaltverherrlichender Spiele statistisch mit der nichtgewaltverherrlichender Spiele verglichen wurde, und dass da ein großer Unterschied festgestellt wurde, ja?
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| aber wenn ich er wäre ,wäre ich schön dumm die momentane "angst" in unserer gesellschaft NICHT zu nutzen um einer möglichen strafandrohung zu entgehen. |
Wieso, er entgeht doch dadurch keiner Strafe.
| Zitat: |
| prügeln diese menschen weil sie games gezockt haben? |
Niemand hat behauptet, dass alle Gewalt dieser Welt von Spielen ausgeht. Die durch die Studie belegte These ist vielmehr, dass diese Spiele die Gewaltbereitschaft erhöhen.
| Zitat: |
| alles jugendliche.wäre es nicht ein bischen EINFACH die probleme auf games zu schieben...nein nicht einfach...es wäre schlichtweg DUMM! die probleme liegen bei keinem SPIEL. |
Du kannst dies einfach nur unbelegt behaupten.
Die Studie hat aber wissenschaftlich belegt, dass einige Gewaltprobleme doch durch den Einfluss der Spiele bewirkt werden. Das heißt wie gesagt nicht, dass ALLE Probleme da herrühren.
Statt einfach nur zu behaupten, dem wäre nicht so, müsstest du eine Gegenstudie aufzeigen oder die Studie methodisch anfechten.
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15.12.2006 13:48 |
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Seven_of_Nine 
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Hallo zusammen 
Die Frage ist doch: Warum tickt jemand überhaupt aus?? Ich mache jetzt mal den Versuch einen etwas anderen Ansatz dafür zu finden! RICHTIG ist natürlich auch, dass nicht ausschließlich Killerspiele dafür verantwortlich sind bzw. sein können!
Meiner Meinung nach - vielleicht stimmt ihr mir da ja zu - ist die Häufung von Zwischenfällen mit Jugendlichen darauf zurückzuführen, dass diese zum einen keine Perspektiven haben (Ausbildungsplatz, mangelnde gesellschaftliche oder familiäre Akzeptanz) und somit nicht den rechten (Anm.: hat nix mit Nazis zu tun ) Lebenssinn für sich gefunden haben. Akzeptanz und Perspektiven haben aber mit GLÜCK zu tun, d.h. ein Mensch braucht dies um GLÜCK für sich zu definieren.
Kommt ein Jugendlicher nun mit seinen Lebensumständen nicht zurecht und fühlt sich dadurch zutiefst unglücklich, versucht er entweder irgendwo weitere Anerkennung zu finden oder er sucht kurzweiligen Zeitvertreib, um auf andere Gedanken zu kommen.
So ist für manch einen das Spielen von Videogames eine Flucht aus der Realität. Anderseits können bisweilen auch destruktive Tendenzen entwickelt werden. Möglich wären z. B. ein abgleiten in die Gothic-Scene, in radikale Parteigruppierungen und in Sekten, in denen zum Teil auch durch destruktive Musik (z.B. Heavy Metall) die negativen Gefühle verstärkt werden. Weiterhin gibt es noch andere destruktive Einflüsse, zu denen ich wiederum auch einige Videospiele zählen würde. Die Krone setzt sich ein solcher Mensch auch noch auf, wenn er versucht seiner Probleme Herr zu werden, indem er Drogen nimmt. Fälle, in denen Drogenprobleme, Nichtakzeptanz, Hoffnungslosigkeit vorherrschen und viele destruktive Einflüsse irgendwann überhand nehmen, sind dann nicht selten reif für psychologische Behandlung.
Seven
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"Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern." Rabindrahnath Tagore
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Seven_of_Nine: 15.12.2006 15:37.
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15.12.2006 15:32 |
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Nick 
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Dabei seit: 27.02.2006
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Herkunft: Lingen
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Vorbild Dritte Welt: Hier wird noch ohne Computer getötet
Gerade in den ärmsten Gegenden der Welt werden immer wieder Massaker organisiert, ohne dass die Täter vorher mit einem Killerspiel hätten üben können. In der Dritten Welt läuft einiges verquer. Es gibt kaum Whirlpools. Der Sachertorten-Bringdienst funktioniert nicht. Aber die Menschen haben gelernt zu improvisieren. Ein Beispiel: Gerade in den ärmsten Gegenden werden immer wieder Massaker organisiert, ohne dass die Täter vorher mit einem Killerspiel hätten üben können.
Wie machen die das? Das wäre im modernen Deutschland unvorstellbar. Hier lernt die Jugend erst und nur am Computer, was Gewalt überhaupt ist. Im Alltag gibt es dafür überhaupt keine Motivation. Alle Deutschen sind nämlich entspannt und sehr glücklich. Ohne regelmäßiges Training mit einem Ego-Shooter wären Halbstarke nicht mal aggressiv genug, eine alte Dame nach der Uhrzeit zu fragen. Nehmen wir nur die Bundeswehr in Afghanistan: Kaum sind die Soldaten weg vom Computer, werden sie wieder liebe kleine Jungs, denen nichts Schlimmeres einfällt, als mit Knochen Fasching zu feiern. Von ihren Nato-Kameraden werden sie als Weicheier verhöhnt: "Die Deutschen müssen das Töten lernen."
Junge Sudaner dagegen laufen massenhaft Amok, begehen die abscheulichsten Verbrechen an Frauen und Kindern, und es gibt weit und breit keine Lan-Party geschweige denn eine "Counterstrike"-Gemeinde. Technisch ist das eigentlich unmöglich. Deshalb steht die Staatengemeinschaft so ratlos vor Exzessen wie in Darfur.
Doch das wird sich ändern. Ein humanitäres Projekt will eine Milliarde Billig-Computer an arme Kinder in aller Welt verteilen. Mit Internetanschluss und Kurbelgenerator für stromlose Regionen. Neben Bildung käme damit auch Baller-Software in Wüste und Dschungel. Endlich könnte man uralten Konflikten eine Ursache zuweisen und ohne großen Aufwand Lösungen fordern, zum Beispiel: "Killerspiele gehören in allen Krisenprovinzen verboten!" So gelangte Edmund Stoiber doch noch zu globaler Bedeutung, und der Globus käme richtig in Ordnung.
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Wer Fragen stellt und keine Antworten bekommt, hat seine Antwort ja irgendwie bekommen. ;)
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15.12.2006 17:25 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
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| Zitat: |
| Kommt ein Jugendlicher nun mit seinen Lebensumständen nicht zurecht und fühlt sich dadurch zutiefst unglücklich, versucht er entweder irgendwo weitere Anerkennung zu finden oder er sucht kurzweiligen Zeitvertreib, um auf andere Gedanken zu kommen. |
Warum kommt er denn trotz hohen Lebensstandards nicht zurecht?
Weil er nie mit anpacken darf, sondern immer nur lernen und konsumieren muss.
In den modernen westlichen Ländern ist es nicht unüblich, dass junge Menschen bis zum Ende ihrer Ausbildung - das kann bis Ende 20 gehen - niemals wirklich mitanpacken mussten. Welch trauriger Start ins Egoleben.
Was wirkliche Anstrengung und Überwindung anbelangt, so ist diese üblicherweise auf sie selber bezogen (Sport, Schularbeiten). Anstrengen müssen sich andere für sie - Eltern, Lehrer, Müllleute, usw. Wir wollen ja schliesslich, dass sich unsere Kinder unbelastet entfalten können.
Vielleicht jobben sie mal ne Woche für die neue Anlage, aber sie machen das nur für sich selber, nicht für die Gemeinschaft.
Ich sehe mit Schrecken, wie wenig Eltern ihren Kindern wirklich Pflichten zur Mithilfe im Haushalt usw. geben - und auf diese dann auch bestehen.
Statt dessen werden sie mit Trendartikeln zugeknallt.
Dass das nicht besonders zufrieden macht, dürfte klar sein, denn nur im Geben liegt das Nehmen.
Und Nick, ich möchte das besonders Dir antworten, der Du die 3. Welt wohl nur aus der Tagesschau zu kennen scheinst.
Dort, wo in ärmeren Ländern die Kinder früh Verantwortung übernehmen müssen/dürfen - das darf aber natürlich nicht zum Ganztagsjob oder Ausbeutung ausarten - ist an den Schulen eine wesentlich gewaltfreiere Atmosphäre als bei uns. Man muss nicht trendy und cool sein, denn man lernt früh, sich nicht nur um sich selbst und die hohen Ansprüche der Vorbilder aus den Medien drehen zu müssen, sondern dass man gebraucht wird und konstruktiver Teil der Gemsinschaft sein darf.
Und ja, ich war lange dort unten und konnte es immer nicht fassen, wie anders die Atmosphäre an den Schulen doch ist.
Hat aber auch viel mit Schuluniformen zu tun. Hier stimme ich robi ausdrücklich zu.
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15.12.2006 21:13 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
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| Zitat: |
| aber was nick meinte ist ,das in diesen "killerspiel-losen" regionen trotzdem gewalt herrscht.stichwort -kindersoldaten? das gewalt ein menschen und kein videospiel problem ist. wiegesagt halte ich es für sooooooooo einfach sich einen xbeliebigen sündenbock zu suchen |
Soooo einfach haben es sich die Wissenschaftlerinnen besagter Studie ja nun nicht gemacht.
Wissenschaftliche Arbeit ist verdammt hart. Dafür hat man dann aber eben auch Aussagen, die nicht x-beliebig sondern belegt sind..
Noch mal (scheint schwer zu verstehen zu sein): NIEMAND behauptet, dass alle Gewalt (wie die der Kindrsoldaten) durch Gewaltspiele hervorgerufen wird.
Wohl aber lässt sich belegen, dass durch Gewaltspiele die Aggressionsbereitschaft steigt.
Ich wiederhole mich ungern, sehe mich hier aber dazu gezwungen, weil diese einfache Logik offenbar nicht verstanden wird.
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15.12.2006 22:37 |
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Nick 
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Dabei seit: 27.02.2006
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| Zitat: |
| Wohl aber lässt sich belegen, dass durch Gewaltspiele die Aggressionsbereitschaft steigt. |
Würde ich gerne sehen wo das steht. Es gibt auch Studien, die besagen, dass dies nicht der Fall ist. Fakt ist aber doch, dass es in anderen Regionen der Welt viel viel mehr Gewalt gibt und es dort garkeine Computer gibt. Woran liegt denn das? Ja, an den Lebensumständen. Genau wie hier. Und nur weil Leute die Amokläufe verüben auch Counterstrike auf der Festplatte haben, heisst das doch nichts. Wahrscheinlich hatte er auch gewaltätige Filme auf der Platte, aber das interessiert ja niemanden. Killerspiele sind halt eine tolle Zielscheibe, weil die alten Leute sich nicht damit auskennen, sie neu sind und sie Angst davor haben. Kann ich schon ein bisschen nachvollziehen, aber man sollte eher die richtigen Probleme von jugendlichen angehen, als alles auf Computersoftware zu schieben.
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16.12.2006 11:14 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
Dabei seit: 28.04.2006
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| Zitat: |
| Würde ich gerne sehen wo das steht. |
In der Potsdamer Studie. Habe ein paar Posts weiter oben die URLs dazu.
In cer Studie wird auch Literatur genannt, wo ähnliche Ergebnisse beschrieben werden.
Im übrigen sind die Praktiken in der US Armee hier ja bereits erwähnt worden, wo der Effekt konkret von der Armee zur Ausbildung/Rekrutierung benutzt wird.
| Zitat: |
| Es gibt auch Studien, die besagen, dass dies nicht der Fall ist. |
Her mit den URLs. Alles andere ist heisse Luft.
| Zitat: |
| Fakt ist aber doch, dass es in anderen Regionen der Welt viel viel mehr Gewalt gibt |
Du meinst sicherlich die Gewalt, die man tagtäglich im Fernsehen sieht. Kriege, Kindersoldaten, Selbstmordattentäter, Massaker, ok?
All diese Gewalt ist aber Folge von Krieg, und immer wenn Krieg ist, werden Menschen (Männer?) zu Tieren. Das gilt für amerikanische Familienväter in Uniform genauso, wie für kongolesische Milizen und für deutsche Wehrmachtsoldaten.
Und deshalb sagen diese Bilder nichts darüber aus, wie gewalttätig diese Gesellschaften normalerweise ohne Krieg sind.
Diese Gewalt scheint nicht Folge von Gewaltspielen zu sein, hat aber auch kener behauptet.
So ist im Kongo, wo die Milizen unter Kriegsbedingungen unbeschreibliche Greueltaten vollbringen, die Atmosphäre (ohne Krieg) trotz Armut überaus entspannt. Der Stammes- und Dorfverband gibt den Leuten halt und regelt in konstruktiver Weise ihr Leben. Diese Leute können noch lachen!!! Ähnliches (wenn auch ohne Stammeszugehörigkeit) gilt für Kolumbien, obwohl da seit Jahrzehnten ein Kleinkrieg schwelt.
Bei den normalen Leuten findet man nicht diee latente Gewaltbereitschaft, wie wir sie bei uns zunehmend unter Jugendlichen beobachten, weil sie sich dort noch eingebunden und als Teil der Gesellschaft fühlen dürfen. Die Vorbilder finden sie noch im Dorf und müssen sie sich nicht aus den Medien holen. Das ist ein ganz wichtiger Unterschied zu unserer Gesellschaft.
In den Städten geht diese Ordnung natürlich auch den Bach runter und die Gewalt steigt Städte sind ja auch die Einfallstore der globalen Homogenisierung.
Wenn du die alltägliche Mobbinggewalt an eutschen Schulen, Fabriken und Büros mit der Gewalt in einem 3.Welt Land ohne Krieg vergleichst, wist du aber zu ganz erstaunlichen Resultaten kommen.
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16.12.2006 14:54 |
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Nick 
Moderatoren
   

Dabei seit: 27.02.2006
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Herkunft: Lingen
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Und wieso kann ich und all meine Freunde und alle Menschen die ich aus dem Internet kenne "Killerspiele" spielen, ohne Amok zu laufen oder jemals jemanden zu schlagen? Weil das spielen von Gewaltspielen vielleicht 0,005% der Probleme eines Amokläufers ausmachen, falls er sowas überhaupt jemals gespielt hat. Aber das wird ja garnicht weiter erläutert, weil ja sowieso Killerspiele schuld sind. Ich finde diese ganze Diskussion um dieses Thema ganz schön ablenkend von den eigentlichen Problemen. Und nein ich meine nicht Gewalt durch Kriege. Wieso kommt denn in den Nachrichten nicht der Vorschlag, gewaltätige Filme zu verbieten? Ich kann das alles nicht nachvollziehen.
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16.12.2006 15:17 |
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Frank1 
Junger Rumtreiber
 
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Herkunft: Thüringen
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| Wieso beginnt ein junger Mensch einen... |
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Hallo an alle!
Wenn Ihr mich fragt,es ist ein gesellschaftliches Problem!
Ich bin Baujahr 66,und ich bin in der DDR aufgewachsen,und um es gleich vorweg zu nehmen;ICH WILL SIE NICHT ZURÜCK!!!
Aber,wir haben Indianer-Western- Seeräuberfilme gesehen,und wir haben das gesehene nachgespielt.
Wir haben uns Holzgewehre,Erbsengewehre Schwerter und Steinschleudern gebaut und haben uns damit gegenseitig umgebracht.Jeder wollte Häuptling,Sherriff oder Piratenkapitän sein.
Es war eben so,und wir leben alle noch!
Es ist eine ganz normale Reaktion auf das gesehene,blos heute sind die Idole und Vorbilder ganz andere geworden. Heute spiehlt keiner mehr Winnetou oder Bud Spencer, - weil es ja uncool ist,und genau da liegt der Haase im Pfeffer!
Heute muß ja alles cool,top und hip,und was weis ich, sein! Und wenn man das nicht ist,und nicht dem neusten Trent nachjagt,und nicht das neuste Handy hat,ist man ein NICHTS,wird nicht anerkannt,hat kaum Freunde usw-ist einfach out!
Und schuld sind ALLE Medien in unserer Gesellschaft! Warum gibt es denn all diese Artikel, Software,Filme usw.? Pornos-und Gewaltvideos für´s Handy,den neusten Klingelton etc.
Weil man damit Geld verdienen kann,das ist das Problem,weil es einen Markt dafür gibt,und dieser Markt wurde künztlich erschaffen! Braucht die Menschheit Telefone die Musik spielen ode Filme verschicken können...?
Und die Medien zeigen noch viel mehr zB. wie wie man Autos knackt,wie man in Wohnungen einbricht wie Taschendiebe vorgehen und Handtaschenräuber-"wir zeigen Ihnen wies geht,nach der Werbung,bleiben Sie drann"
Ich spiele leidenschaftlich gern Call of Duty und Half-Live2,da fliest auch Blut aber mich beeindruckt dabei nur die geile Grafik!
Medien erschaffen Idole und Vorbilder und es ist Erziehungssache der Eltern und Lehrer und der Jugend untereinander wie man damit umgeht.
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17.12.2006 19:21 |
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perseus 
Nachwuchs Rumtreiber
  
Dabei seit: 28.04.2006
Beiträge: 48
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| RE: Wieso beginnt ein junger Mensch einen... |
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Ja, so ähnlich wie du beschreibst, habe ich meine Zeit auch in Erinnerung, bin Baujahr 67.
Damals hatten wir nicht so viele unübersichtliche Bilder zu verarbeiten wie heute. Diese Bilder kamen meist aus aus der eigenen Vorstellung beim Lesen von Büchern, waren also beim Lesen schon fast verarbeitet. Es ging um überschaubare Muster (Indianer, Detektivbande), die man im Spiel nachmachen konnte und konstruktiv damit abarbeitete.
Dabei bewegte man sich draussen und hatte Bewegung.
Es gab zwar zu meiner Zeit auch natürlich schon diese idiotischen Vorbilder aus der Popmusik, aber das wirkte sich in dem damaligen, noch halbwegs gesunden Umfeld noch nicht so verheerend aus, wie heute. Das konnte damals sozusagen noch weggesteckt werden.
Irgendwann mit den vielen und schnellen Bildern aus den Medien änderte sich das dann aber. Es sind einfach zu viele - und darunter zu viele verstörende - Bilder, die die Kinder nicht mehr so schnell nachspielend abarbeiten können, wie sie ihnen geliefert werden. Zu normal wurde der Tabubruch.
Und so häuft es sich in ihnen an, und sie übernehmen die Botschaft aus den Bildern. Was wäre denn auch anderes zu erwarten? Sie machen es sich alles zu eigen: Das Markenbewusstsein, den Materialismus, das Gehabe der goldkettenbehängten, von lasziven Weibchen umgebenen Rapper aus dem Musikkanal, die coolen Sprüche des Cops aus dem amerikanischen Krimi, der noch witzelt, wenn sein Auto sich überschlägt.
Das sind doch die heutigen Vorbilder der Heranwachsenden. Nicht mehr der Handwerker um die Ecke.
Und ist das Mobbing und das Gehabe auf den Schulhöfen nicht der verzweifelte Versuch, diese vielen unverarbeiteten (unverarbeitbaren) Bilder und Vorbilder im Kopf endlich 'spielend' zu verarbeiten?
Ach ja, Nick:
Wie kamst du jetzt auf die
?
Ob die Gewaltbilder nun aus dem Musikkanal, Filmen, Spielen oder wer weiss woher kommen, dürfte für den verheerenden Gesamteffekt unerheblich sein. Wenn man nun - wie du vorschlägst - hergeht und Gewaltfilme verbietet, dürften sich doch in den Foren plötzlich die Leutchen zu Wort melden, die sich täglich nen Streifen reinziehen, aber natürlich nie auf den Gedanken kämen, sich von der Gewalt irgendwas zu eigen zu machen.
Einfach geile spannende Unterhaltung.
Natürlich alles harmlos, denn das machen ja alle ihre Freude auch und keiner ist je amokgelaufen.
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18.12.2006 07:26 |
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Lichtfledermaus 
Forscher
  

Dabei seit: 09.05.2006
Beiträge: 266
Herkunft: geboren in Wolfsburg jetzt in Stadtoldendorf
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Jetzt möchte ich mich auch mal zu den Thema melden. Ich selbst bin Jahrgang 65.
Ich denke auch, dass das Ganze hauptsächlich ein gesellschaftliches Problem ist. Wie mein Vorredner muss ich mich damit anschließen, dass die "Vorbilder" heutzutage sehr zweifelhaft gewurden sind.
Es ist "Cool" über andere her zu ziehen, es ist "Cool" wenn man andere so richtig Fertig machen kann.
Wobei man sagen könnte; "Ja es ist Cool! im wahrsten Sinne des Worte! es ist Kalt!"
Ich will nicht sagen, dass es sowas früher nicht gab, da ich immer Ausseiter war kann ich es nicht behaupten. Aber sowas wurde einen nicht als "Vorbild" vorgespielt, DAS ist der Unterschied des Ganzen.
Gewalt gab es auch in Fernsehen, klar gespärche darüber gab es früher schon darüber, nur war das aber auch nicht so häufig zusehen - und vorallendingen kam so etwas nicht in Kinderprogram. Man sehe sich heute so manche "Mangas" an (oder wie heißen die Filme noch?). Auf alle Fälle gab es auch früher schon Japanische Zeichentrickserien. "Kimba - der weisse Löwe" war etwas mit den ich aufgewachsen bin. Aber auch da wurde die Gewalt nicht als Lösung dargestellt. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Satz von den Löwen Kimba, als man Wilderer (die auch seine Eltern getötet haben) gestellt hatte und man ihn bat Rache zu nehmen. Der Ging hin und her und überlegte:
"Nein. Davon werden die Toten auch nicht mehr Lebendig. Hass und Gewalt manchen uns allen das Leben nur schwer."
Dieser Satz ist bezeichent für die Vorbilder früher und heute. Heute ich es ja richtig "Geil" wenn man seinen Gegner so richtig fertig macht.
Was man den heutigen Kindern und Jugendlichen wieder beibringen und auch vorleben sollte, ist der Respekt voreinander und auch dass gewisse Höflichkeit es einen leichter machen kann. Nicht dass dies alles Löst, aber das man lernen sollte seinen "Gegner" wenigstens zu ignoieren. Auf alle Fälle das Gewalt keine wirkliche Lösung ist.
Das "Killer-Spiele" Amokläufer verursacht glaube ich kaum, wenn welche dazu neigen allerdings wird dies sicher noch Gefördert. Aber ob ein Verbot wirklich Schlimm wäre?
Ich meine es ist ein Armutszeugnis, wenn man meint durch ein Verbot würde die Gewalt noch mehr ausbrechen. Sagt das nicht! Denn ist es wirklich die einzige Möglichkeit Frust abzubauen? Meint ihr früher gab es diesen Frust nicht? weit gefehlt!
Dann kam man Sport treiben, auch Musik machen hilft dabei (auch wenn dies viele nicht glauben würden, es gibt inzwischen sehr erfolgreiche Musik-Programme die mit Jugendlichen die auf der Straße rumhängen arbeiten) Schreiben hilft, Bilder malen hilft, Tanzen… eigendlich alles möglich.
Dazubraucht man keine Spiele die zeigen sie man auf andere Schießt.
Und die Geschicklichkeit kann man auch mit harmloseren Spielen üben.
Also diesen Spielen sollte man keine Träne nach weinen. Auch wenn es ohne sie noch Amoklaufe geben wird - ab es ja früher auch schon, so ist es ja nicht.
Ich denke man gebt mit dieser "PISA - Panik" auch einen falschen Weg. Jetzt redet alles nur von Sprachkenntnissen udn Mahteketnissen usw. Darüber leiden tuen die Musischen Fächer das Erlehren wie man miteinader umgeht. Was meiner Erachtens noch viel wichtiger ist.
Mit den Gerede was ein Schüler alles leisten muss, treibt man nicht nur den ergeiz an sonadern auch das "Guten Tage alle Gegeneinader!" Dies ist der falsche Weg.
Was nütz mir ein Mitarbeiten der zwar gute in Sprachen ist und Mathe, aber sonst ein Arsch… ist?
Garnichts.
Und was soll auch dieses ganze "Prestisch" denken, man muß immer den neusten Trend nach gehen, die beste Kleidung haben, den neusten Schnik-Schnak haben um "In" zu sein?
Was will man damit verbergen? jemand der wirklcih etwas drauf hat, braucht all diese "Bestätigungen seiner Selbst nicht". Ich hatte einen Mitschüler der mit Kaputen Jeans zur Schule kam und ein altes schwarzes Nachkriegfahrrad gefahren ist. Und? echt "Out"?
Der gute ging mit 11mal der Note 1 von der Schule und ist heute Rechtsanwalt. Es wahr sehr Sozial und hilfbreit gewesen.
Ich denke all dieses alberne getuhe von toller Kleidung und allen Technischen Spielerein ist reihe Selbsttäuschung. "Ausen hui! hinten pfui!" wie es so schön heißt.
Aber diesen Druck bauen sich die Jugendlichen selbst auf, dies ist ein Geselschaftlicher Missweg.
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“Ganze Weltalter von Liebe werden notwenig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu vergelten.“
Christian Morgenstern
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lichtfledermaus: 18.12.2006 11:01.
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18.12.2006 10:58 |
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