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Foren » Parawissenschaften & anderes » Prophezeihungen » Der beinahe normale Weltuntergang » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der beinahe normale Weltuntergang
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Seven_of_Nine Seven_of_Nine ist weiblich
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Text Der beinahe normale Weltuntergang Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo www.Paranews.net-Freunde smile

Das Thema Weltuntergang ist beinahe so alt wie die Menschheitsgeschichte. Weltuntergang muß nicht gleichbedeutend sein mit der Zerstörung der ERDE, sondern ist wohl eher gleichzusetzen mit dem Niedergang unserer Zivilisation.

Ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass es offenbar immer wieder Situationen gegeben hat, wo das Leben auf unserem Planeten an einem seidenen Faden hing. Angefangen mit den Berichten in der Bibel oder dem Gilgamesch-Epos, über eine Flutkatasthrope ungeahnten Ausmasses (SINTFLUT), bis hin zu Forschungsberichten über ehemalige Kollisionen von Himmelskörpern (Kometen, Meteore u.a.), diese Informationen lassen erkennen, wir können uns alles andere als in Sicherheit wiegen.

Weil es schon zu allen Zeiten Prophezeiungen über den Weltuntergang gab, will ich Euch in diesem Thread verschiedene mögliche Szenarien näher bringen, und Euch zeigen welche möglichen Ereignisse schon heute eine Bedrohung für uns darstellen.

Als erstes Thema möchte ich den irdischen Vulkanismus besprechen und die Gefahr welche von ihm ausgehen. Heute: der Tambora

Beim googeln finden wir Infos unter wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tambora

Der Tambora war auch schon öfter Thema von Fernsehdokumentationen, zuletzt am Sonntag. Der Tambora ist ein schlafender Riese in Indonesien, er brach zuletzt 1815 aus, was zu einer Explosion führte, die schlimmer als beim Ausbruch des Krakatau oder des Vesuv beim Niedergang Pompeji war.

Zitat:
aus Wikipedia
Zitat:
Vor dem Ausbruch war der Tambora etwa 3900 m hoch, heute hat er eine Höhe von 2850 m ü. NN. Der Vulkan misst auf Seehöhe etwa 60 km im Durchmesser und ist 600 bis 1100 m tief. Die 1815 entstandene Caldera hat einen Umfang von 23,7 km; der mittlere Durchmesser beträgt 7,3 km und ist 1287 m tief. Durch die Explosion wurden zirka 100 km³ Gestein, Asche und Staub in geschätzte 44 bis 70 km Höhe geschleudert und verdunkelten den Himmel. Die geschätzte Sprengkraft der Eruption entsprach etwa der von 170.000 Hiroshimabomben. Die Druckwellen waren bis in 15.000 km Entfernung wahrnehmbar.


Halten wir fest, der Krater (die Caldera) des Tambora hat einen Durchmesser von 7,3 km. Der Berg ruht zwar im Augenblick, aber er ist im Untergrund noch immer aktiv. Der Ausbruch von 1815 verursachte einen "vulkanischen Winter" und das Jahr 1816 ging in die Geschichtsbücher als das Jahr "ohne Sommer" ein. Für die Menschen in Europa und auch anderswo in der Welt muß der Sommer 1816 wie ein Zeichen der bevorstehenden Apokalypse gewesen sein. Vielfach hungerten die Menschen aufgrund der Missernten (bedingt durch die kühle Witterung). Nicht selten gab es Schneefälle mitten in den Sommermonaten.

Wenn man bedenkt das der Tambora jederzeit wieder ausbrechen könnte, jedoch wissenschaftlich nicht überwacht wird, könnte ein ähnliches Szenario jederzeit über uns hereinbrechen. Was würde wohl passieren wenn in unserer Zeit ganze Ernten ausfallen würden? Wieviele Rinder u. Schweine würden dann wohl verhungern und wieviele Menschen hätten nichts mehr zu essen??? Ein solcher Vulkanausbruch im Jahre 2006 wäre ein globales Fiasko und man könnte wohl mit Recht sagen, er würde heute die Welt verändern!!!

Zum Schluß noch ein kleines Schmankl für Vulkaninteressierte:

http://www.ajb-hennings.de/vulkanhighlights.htm
http://brockhaus.de/aktuell/thema.php?t_id=64&jahr=2002

Gruß

Seven smile

Fortsetzung folgt.

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07.11.2006 16:58 Seven_of_Nine ist online E-Mail an Seven_of_Nine senden Beiträge von Seven_of_Nine suchen Nehmen Sie Seven_of_Nine in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Seven

Zitat:
Ein solcher Vulkanausbruch im Jahre 2006 wäre ein globales Fiasko und man könnte wohl mit Recht sagen, er würde heute die Welt verändern!!!


Kann ich Dir nur zustimmen. Ein solcher Ausbruch wäre mit einem "globalen Killer" gleichzusetzen. Man sollte mal bei der Bush-Administration nachfagen, vielleicht können sie sowas ja arrangieren? Nicht wenige Stimmen, darunter die indische Regierung, behaupten ja, der große Tsunami im Indopazifik gehe auf kosten derer. Gezielt ausgelöst durch eine atomare Explosion auf oder unter dem Meeresboden, oder hervorgerufen durch HAARP. Auch dieser Anlage wird nachgesagt, sie wäre dazu in der Lage. Also warum auf den natürlichen Ausbruch warten? Alle Probleme wären gelöst, Erderwärmung, Überbevölkerung usw. großes Grinsen

VG

Talon

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08.11.2006 13:48 Talon ist offline Beiträge von Talon suchen Nehmen Sie Talon in Ihre Freundesliste auf
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Yellowstone Vulkan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wie schon weiter oben geschrieben misst die Caldera des Tambora im Durchmesser durchschnittlich 7,3 km. Das ist schon ein gigantischer Vulkankrater, sollte man meinen. Verglichen mit der Caldera des Super-Vulkans im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark ist dies jedoch geradezu winzig. Die Caldera im Yellowstone blieb zunächst unentdeckt, bis die NASA eher zufällig eine neue Infrarotkamera ausgerechnet über dem Park testete. Der Krater ist etwa 70 Kilometer lang und rund 30 Kilometer breit.

Nach neuesten Untersuchungen ist der Vulkan im Yellowstone Nationalpark zuletzt vor rund 600.000 Jahren ausgebrochen. Nun sollte man meinen ein Vulkan, der schon so lange nicht mehr ausgebrochen ist, sollte eigentlich erloschen sein, aber weit gefehlt!!!

So hat man beispielsweise festgestellt, dass der Yellowstone-Vulkan insgesamt 3x ausgebrochen ist. Eine große Eruption ereignete sich vor etwa 2 Millionen Jahren, die zweite vor gut 1,2 Millionen Jahren und die dritte vor 600.000 Jahren. Dies lässt auf einen Zylkus von 600.000 Jahren schließen, ergo ist ein erneuter Ausbruch in jetziger Zeit eigentlich fällig.

Ist das möglich? Kann es sein, dass der Yellowstone-Vulkan jederzeit ausbrechen kann? verwirrt verwirrt

Die Antwort lautet: Ja !!!

Zitat:
Schien der Vulkan vor einigen Jahrzehnten praktisch erloschen, sieht man dies heutzutage anders. Höhenmessungen aus dem Jahre 1923 wurden mit neueren Werten verglichen: Im Nordteil hebt sich der Park erheblich und er bekam inzwischen eine solche Schieflage, dass der See im Südteil über die Ufer trat. Die Ursache wird in der Ausdehnung der Magmakammer vermutet, deren Ausbruch möglicherweise längst überfällig ist.
geschockt

Weitere Infos gibt es unter:

http://www.naturgewalten.de/2yellowstone.htm

Zitat:
Das Ausmaß eines möglichen Ausbruchs wäre verheerend. Bisher hat aber noch kein Wissenschaftler den Ausbruch eines Supervulkans erlebt. Extrem wären auch die globalen klimatischen Auswirkungen, wie sich nach dem Ausbruch des Toba auf der indonesischen Insel Sumatra vor 74.000 Jahren mit einer durchschnittlichen Abkühlung um mehrere Grad zeigte.


oder unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Yellowstone_(Vulkan)
http://www.weltderwunder.de/wdw/Natur/Na...en/Yellowstone/

FAZIT: Die Bombe tickt!! Jedoch weiß keiner genau wann der nächste Ausbruch bevorsteht. Es kann in 50.000 Jahren oder schon morgen sein!!!

Gruss

Seven Augenzwinkern

Fortsetzung folgt.

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14.11.2006 17:31 Seven_of_Nine ist online E-Mail an Seven_of_Nine senden Beiträge von Seven_of_Nine suchen Nehmen Sie Seven_of_Nine in Ihre Freundesliste auf
threadi
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Eine Wissenschaftler-Gruppe in den USA möchte herausgefunden haben, dass

* Tsunamis öfter durch Kometen erzeugt werden als bisher angenommen
* Tsunamis in der Frühgeschichte unseres Planeten öfter vorkamen als bisher angenommen, und dabei auch deutlich zerstörerischer wirkten

Offiziell ist es ja bereits seit Jahrzehnten ein anerkannter Fakt, dass alle 1000 Jahre mindestens 1 zerstörerischer Tsunami über die Erde fegt. Als Ursache wurde hierfür bisher zumeist ein großes Seebeben angenommen. Untersuchungen an Gesteinsschichten zeigten jedoch, dass zahlreiche dieser antiken Tsunamis in einer keilförmige Welle auf das Festland traf. Dies kann nur dann passieren, wenn die Ursache ein Komet ist - ein Komet mit mehreren Kilometern Durchmesser.

Als Beweis werden hierfür aktuelle Untersuchungen in Madagaskar herangezogen. Diese zeugen von einem Megatsunami mit einer Welle von mindestens 20 Metern Höhe vor 4800 Jahren die von einem Kometen verursacht wurde.

4800 Jahre? War da nicht was? Genau! Nach Meinung von Bibelforschern liegt das im Zeitrahmen der biblischen Sintflut. Könnte also ein Tsunami die biblische Sintflut erzeugt haben?

http://www.nytimes.com/2006/11/14/scienc...=th&oref=slogin
http://www.iht.com/articles/2006/11/14/h....1114meteor.php
http://www.smh.com.au/news/world/big-spl...3266554476.html
http://news.sawf.org/Lifestyle/27425.aspx

Btw. gibt es inzwischen sogar eine recht ausführliche Liste von Kometeneinschlägen die Katastrophen auslösten. Vermutlich lassen sich dank dieser auch zahlreiche andere Rätsel der Frühgeschichte erklären.

http://www.barry.warmkessel.com/barry/4related.html

Passend zum "fast normalen Weltuntergang" smile
18.11.2006 15:46 threadi ist offline E-Mail an threadi senden Beiträge von threadi suchen Nehmen Sie threadi in Ihre Freundesliste auf
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@threadi

Guter Ansatz. Aber die Bibelstories wurden, meiner Meinung nach, aus einer sehr begrenzten Sichtweise geschrieben. Heute ist die Welt ein Dorf, aber zur damaligen Zeit war eine Tagesreise wohl schon eine weite Entfernung. Was ich damit sagen will ist, das die biblische Sintflut durchaus ein örtlich begrenzter Tsunami gewesen sein kann. Eine weltweite Überflutung kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Aber zurück zu den Vulkanen, sonst gibt´s Mecker von Seven großes Grinsen

Besagte Vulkanausbrüche enstehen nicht mitten in der Pampa, sondern meist entlang kontinentaler Platten bzw Plattenbrüchen und Spalten oder Verwerfungen, sprich Bergketten. Hervorgerufen durch den kontinentalen Drift. Eine gute Animation dazu: http://www.geologieinfo.de/plattentektonik/anim2.html
Sicherlich hat die Menschheit auch eine gewisse Schuld an diversen "Rülpsern" der Erdkruste, wenn man einige Massenverschiebungen, wie gigantische Stauseen, Ölförderung, Abholzung etc, in Betracht zieht. Ganz so kritisch wie Seven (Weltuntergang) sehe ich es jedoch nicht. Der kontinentale Drift ist eine Sache, die nur sehr langsam vor sich geht. Man spricht hier von einigen Zentimetern im Jahr. Kritisch kann es jedoch werden für einige Ballungszentrem wie z.B. Kalifornien, die japanischen Inseln oder Istanbul, das zur Hälfte auf der asiatischen und der europäischen Platte gebaut wurde. In diesen Gebieten ist die Bevölkerung sehr gefährdet.

Gruß

Talon

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19.11.2006 17:17 Talon ist offline Beiträge von Talon suchen Nehmen Sie Talon in Ihre Freundesliste auf
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Der La Palma Mega Tsunami Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@treadi

Vielen Dank für deine Ausführungen. Selbstverständlich besteht auch eine große Gefahr, dass bei Einschlag eines Himmelskörpers eine gro0e Katastrophe ausgelöst wird. Dieses Thema wollte ich später noch abhandeln. Aber gut, dass Du es schon mal ansprichst. Die von Dir angesprochenen Tsunamis können aber auch durch irdische Vorgänge ausgelöst werden, wie wir bereits an der Tsunami-Katastrope von Weihnachten 2004 gesehen haben. Und auf diese Tsunamis, die auch durch vulkanische Aktivitäten ausgelöst werden können, komme ich heute zu sprechen.

@Talon

Warum sollte ich herummeckern? Ich bin doch garnicht so eine fiese Meckerziege, oder? großes Grinsen großes Grinsen Augenzwinkern

Der La Palma Mega Tsunami

La Palma ist eine der Kanareninseln und wie die anderen Kanaren auch vulkanischen Ursprungs. Auf der Insel befinden sich einige Vulkane, von denen einige immer noch regelmäßig aktiv sind. Der letzte grössere Ausbruch fand 1971 statt.

http://de.wikipedia.org/wiki/La_Palma

Da die Insel an ihrem höchsten Punkt 2.426 Meter hoch ist, das Meer unmittelbar vor der Insel aber ca. 4.000 Meter tief ist, kommt es zu einer geologischen Besonderheit. Sollte nämlich wiederholt ein Vulkan ausbrechen, so droht die Hälfte der Insel ins Meer abzurutschen. Dies hätte dann eine Riesenwelle zufolge, die nachfolgend bei

http://www.la-palma-zentrale.de/informat...ega-tsunami.php

wie folgt beschrieben wird:

Zitat:
Innerhalb von zwei Minuten nach dem Erdrutsch entsteht kurzzeitig eine initiale Welle, deren Höhe die Forscher auf 650 bis 3.000 Meter schätzen.
Nun schlagen 45 Minuten lang (!) 100 Meter hohe Wellen auf den anderen Kanareninseln ein, bevor Afrika von den Riesenwellen des Tsunamis getroffen wird. Spanien und England müssen im Fall eines La Palma Mega Tsunami immerhin noch mit 7 Meter hohen Wellen rechnen.
Die durch den Cumbre Vieja Erdrutsch ausgelösten Tsunami Wellen bewegen sich zeitgleich mit annähernder Schallgeschwindigkeit in Richtung des amerikanischen Kontinents. Wellen im Zehnerbereich treffen Südamerika nach sechs Stunden. Zwei Stunden später sind die Vereinigten Staaten in Reichweite des Tsunamis. Je nach Küstenform werden hier Wellenhöhen bis zu 50 Metern erreicht.
Dieses Szenario würde zu einem unvorstellbaren menschlichen Elend in den überfluteten Gebieten führen und einen wirtschaftlichen Schaden von 2,5 bis 3,5 Billionen Euro auslösen. Soviel zu den Theorien von Ward und Day. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um "Theorien". Möglicherweise passiert das Ereignis nie, oder einfach ganz anders.


Wer weiß schon ob es nicht doch mal passiert?

Gruss

Seven Augenzwinkern

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Seven_of_Nine: 28.11.2006 13:54.

28.11.2006 13:52 Seven_of_Nine ist online E-Mail an Seven_of_Nine senden Beiträge von Seven_of_Nine suchen Nehmen Sie Seven_of_Nine in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Seven Augenzwinkern

Du hast weder Bilder, noch Videos eingestellt um deine Story zu illustrieren.
Hier etwas von mir.

http://www.youtube.com/watch?v=o-JDJs_5kQQ

http://www.youtube.com/watch?v=UBjp2U3V1sY

Bei diesem Video hat man eine ungefähre Vorstellung, was Seven vermitteln möchte ->

http://www.youtube.com/watch?v=C4lpIaSraPE

Was mich dabei sehr erschreckt, ist daß der Menschheit wohl sämtliche Instinkte abhanden gekommen sind, sonst wären die Menschen in diesem Video wohl um ihr Leben gelaufen. geschockt

Talon

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05.12.2006 01:36 Talon ist offline Beiträge von Talon suchen Nehmen Sie Talon in Ihre Freundesliste auf
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ein ganz gewöhnlicher ruck Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
sich den "ganz gewöhnlichen" Weltuntergang in facettenreichen farbigen Details zu verbildlichen, mag ergiebig sein für ranghohe Politiker, die dann im Anschluß natürlich die Intention haben, die Gegenseite dafür verantwortlich zu machen,- für gewöhnliche Leute ist es fast zuviel.
Auch wenn das Resultat letzlich das Gleiche wäre, wichtig scheint mir, hier vor allem zwischen vermeidbaren und unvermeidbaren Dingen zu unterscheiden. Wenn z.B. eine Magnetfeldumpolung oder der Einschlag eines kosmischen Vagabunden mit einem für astronomische Verhältnisse winzigen Durchmesser von 100 km die Erde fast unbewohnbar machen würde, könnte ein kosmischer Betrachter konstatieren, dass der Homo Sapiens wenigstens mit "aufrechtem Gang" bzw. "höherer Gewalt" die Weltenbühne verlassen hat. Schwieriger wird es schon bei einem künftigen extremen tektonischen Aktivitätszyklus, da unklar ist, welche Langzeitschäden unterirdische Atomwaffenversuche tasächlich angerichtet haben.
Unabhängig davon hat sich aber in den letzten Jahrzehnten die Tendenz verstärkt, dass sich statt aufrechtem Gang eine jämmerliche Kreatur des Menschen abzeichnet, dessen Mangel an Weitsicht, sträflicher Leichtsinn und unersättliche Gier und Arroganz ihn wahrscheinlich in weniger als einem Jahrhundert zum Zerstörer seiner eigenen Ökosphäre werden lassen.
Die tödliche Krankheit der gegenwärtigen Zivilisation, die von innen, aus falschem egoistischen Denken kommt, ist offenbar dabei, seine Anfangsphase, in der sie wohl noch zu heilen wäre, zu verlassen.
Es dürfte inzwischen nur noch eine Frage der Zeit bzw. des Zufalls sein, welche Option eher eintritt: Die eines Nuklearkrieges mit letzlich irreparablen Auswirkungen auf alles höhere Leben oder das "ganz normale Umkippen" unseres Klimas durch immer schlimmere, menschengemachte Schädigungen. Abholzung, CO²-Emmision und genmanipulierte Pflanzen sind Beispiele dieser Verbrechen an der natürlichen Umwelt, Folgen der immer maßloser werdenden Profitsucht von Monsato und hundert anderer, nicht weniger verantwortungsloser Multis.
Was zählen da ein Kyoto-Kompromiss oder sie Sehnsüchte der weltweit immer mehr verelenden Massen nach sauberer Luft, Wasser und Erde, gesunden Biotopen, Pflanzen, Tieren und Menschen.
Das Gespenst des Wachstums der "nationalen Wirtschaft" muß als Ausrede herhalten, um den Wahnsinnsweg irrer Kriegs- und Profittreiber politisch zu legitimieren.
Dabei wären sicher noch Alternativen (wie auch alternative Energien) möglich, um wenigstens deutlich den Versuch zu unternehmen, zu retten, was noch zu retten ist.
Ein Umdenken, weg vom üblichen, kurzfristigen Profitstreben, hin zu einem langfristigen, nachhaltigen Frieden mit Natur und Umwelt hat also oberste Dringlichkeit; verbunden mit einer globalen Friedenspolitik, die weder Neokolonialismus, Einmischung noch Okkupation (mit welcher Ausrede auch immer) kennt. Das Ende der Angst wäre der Anfang eines wirklichen Paradigmawechsels, hin zu einer humanen und sozialen (Wirtschafts-) Ordnung. Ein Ruck dieser Art müßte nicht nur durch Deutschland, sondern durch die ganze überlebenswillige Menschheit gehen. Solange es sie noch gibt...
M.f.G.
05.12.2006 09:10 dere ist offline Beiträge von dere suchen Nehmen Sie dere in Ihre Freundesliste auf
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RE: ein ganz gewöhnlicher ruck Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dere
...
Das Gespenst des Wachstums der "nationalen Wirtschaft" muß als Ausrede herhalten, um den Wahnsinnsweg irrer Kriegs- und Profittreiber politisch zu legitimieren.
Dabei wären sicher noch Alternativen (wie auch alternative Energien) möglich, um wenigstens deutlich den Versuch zu unternehmen, zu retten, was noch zu retten ist.
Ein Umdenken, weg vom üblichen, kurzfristigen Profitstreben, hin zu einem langfristigen, nachhaltigen Frieden mit Natur und Umwelt hat also oberste Dringlichkeit; verbunden mit einer globalen Friedenspolitik, die weder Neokolonialismus, Einmischung noch Okkupation (mit welcher Ausrede auch immer) kennt. Das Ende der Angst wäre der Anfang eines wirklichen Paradigmawechsels, hin zu einer humanen und sozialen (Wirtschafts-) Ordnung. Ein Ruck dieser Art müßte nicht nur durch Deutschland, sondern durch die ganze überlebenswillige Menschheit gehen. Solange es sie noch gibt...
M.f.G.


Ich stimme Dir 100% zu !!!!

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Die Phlegräischen Felder Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@Talon

Danke für die eingestellten Videos Augenzwinkern

@dere
@DD1GV

Ihr mögt ja Recht haben mit eurer Einschätzung, aber ich wollte in diesem Thread eben nicht die möglichen Gefahren für die Zivilisation auflisten, die der Mensch sich selber schafft. Ob der Mensch nun vernünftig oder unvernünftig agiert und somit selber dazu beiträgt und das Ende der Zivilisation einläutet, es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die haben wir nicht in der Hand! Am Ende schert sich die Natur nicht darum, was der Mensch macht, denn in aller Regelmäßigkeit bricht es aus ihr hervor und kein Mensch könnte jemals etwas gegen diese Naturgewalten unternehmen! Somit sitzen wir jederzeit auf einem Pulverfaß und es könnte jeden Tag hochgehen!!! Augenzwinkern

Deshalb heute mein Beitrag zu den
Phlegräischen Feldern

Beim Gedanken, an den Yellowstone-Supervulkan in Nordamerika oder an den Tambora in Indonesien, mag jeder denken das es ihn nicht unmittelbar berührt, sind diese Vulkane doch weit weg. Aber wie sieht es vor der eigenen Haustür aus?

Den VESUV im Golf von Neapel kennt wohl jeder, aber wer hat schon mal etwas von den Phlegräischen Feldern gehört? verwirrt

Wenn der VESUV in aller Regelmäßigkeit alle 20-30 Jahre mal ausbricht, na und?? Bisher ist jedenfalls nie besonders viel passiert, Gefahren bestanden immer nur für die im Umland lebende Bevölkerung. Bei den PHLEGRÄISCHEN FELDERN jedoch, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, handelt es sich ebenfalls um einen Supervulkan, nicht ganz so wie der Yellowstone-Vulkan, aber immerhin mit einem Durchmesser der Caldera von 13 Kilometern, deren jüngster (kleinerer Ausbruch) erst im Jahre 1538 war.

Zitat:
Zitat aus focus online
Zitat:
Seit einigen Jahren zeigt er nun erneute Anzeichen von Aktivität. Dabei wechselten sich Phasen relativer Ruhe mit Bewegungen im Magmasystem ab, die – wie zuletzt 2000 und jetzt erneut – mit der Aufwölbung des Bodens einhergingen. Die stärkste Anhebung registrierte Envisat dabei inmitten der Stadt Pozzuoli, die nahe des Zentrums des kesselförmigen Einbruchs liegt. Die neue Aktivitätsperiode begann im Juni 2005.
Bei einer neuerlichen Super-Eruption würde das Gebiet um Neapel völlig zerstört. Durch den Ascheregen käme die Landwirtschaft in weiten Teilen Europas zum Erliegen.


Die letzte Super-Eruption der PHLEGRÄISCHEN FELDER ereignete sich vor 39.000 Jahren, dabei wurden bis zu 500 Kubikkilometer Magma ausgestoßen und der Ascheregen war noch bis zum Ural nachzuweisen.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/supervulkane

Übrigens gibt es weltweit mindestens 15 nachgewiesene Supervulkane, die Dunkelziffer der noch nicht entdeckten ist schätzungsweise noch höher. Augenzwinkern

Seven

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Hallo Seven

Hast Du schon mal versucht, den Vulkanismus thematisch mit dem Erdmagnetfeld in Verbindung zu bringen? Das von Vulkanen ausgestoßene und abgekühlte Magma ist nachweislich magnetisch ausgerichtet. Was passiert bei einer Umpolung des Erdmagnetfeldes?
Stichtwort: Polsprung
Könnte das ein eventueller Auslöser für größere vulkanische Aktivitäten sein?

Gruß

Talon

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15.12.2006 04:46 Talon ist offline Beiträge von Talon suchen Nehmen Sie Talon in Ihre Freundesliste auf
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