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Bild - Quelle 1:  DLR / NASA
Ist der Mars bald bewohnbar?
05.02.2005  15:34 Uhr




USA - Mit künstlichen Treibhausgasen wollen Forscher auf dem Mars einen Klimawandel auslösen: Was das Leben auf der Erde bedroht, könnte es dort erst möglich machen.
Mit synthetischen «Super-Treibhausgasen» wollen US-Forscher den Mars in einen bewohnbaren Planet verwandeln. Das Einspritzen der Gase in die Marsatmosphäre würde zu einem Anstieg der Temperaturen führen und die Eiskappen an den Polen zum Schmelzen bringen, berichten die Wissenschaftler im «Journal of Geophysical Research-Planets».

Minus 140 Grad im Winter

Die gleichen atmosphärischen Prozesse, die auf der Erde vermutlich verheerende Folgen für Mensch und Umwelt haben werden, könnten das Leben auf dem Mars erst erträglich machen. Die Tiefsttemperaturen auf dem Planeten lassen sibirische Winter recht angenehm erscheinen: Bis zu minus 140 Grad Celsius kann es kalt werden. An warmen Sommertagen steigen die Temperaturen allerdings auch schon mal auf gut 20 Grad an.
Eine gezielte Erwärmung könnte in unserem Sonnensystem eine weitere bewohnbare Umwelt erschaffen. «Das würde bedeuten, das alles, eventuell auf dem Mars vorhandene Leben wiederbelebt werden und sich weiterentwickeln könnte», sagte Margarita Marinova. Die Wissenschaftlerin vom California Institute of Technology hatte mit ihren Mitarbeitern ein Computermodell der Marsatmosphäre erstellt, und die Auswirkungen unterschiedlicher Fluor basierter Gase auf die Temperatur des Planeten analysiert.
Die künstlichen Gase sollten bei möglichst langer Lebensdauer nur minimale schädliche Auswirkungen auf lebende Organismen und die Ozonschicht besitzen. Ihre Wirkung wäre etwa 10.000 Mal stärker als die des Kohlendioxids, das auf der Erde die Temperaturen steigen lässt, schreiben die Wissenschaftler.

Ein paar Jahrhunderte wird der Klimawandel dauern

Die Analysen ergaben, dass «Octafluoropropane» den stärksten Temperaturanstieg auslöste, in Kombination mit anderen Gasen ließ sich die Wirkung weiter verbessern. Das Einspritzen von etwa 300 ppm (Parts per Million: Teile pro Million Teile) des Gasmixes in die Marsatmosphäre würde den Klimawandel in Gang bringen, errechneten die Forscher. Die Temperaturen würden steigen, die Eiskappen an den Polen schmelzen, das dabei freiwerdende Kohlendioxid würde die Vorgänge weiter antreiben und das Eis weiter abschmelzen.
Der Gasmix müsste allerdings vor Ort produziert werden, es sei unrealistisch Giga-Tonnen davon zu dem Planeten zu liefern. Eine bemannte Mission sollte aber dazu in der Lage sein, glauben die Forscher. Die notwendigen Chemikalien seien auf dem Planet vorhanden. Bis der Klimawandel den Mars bewohnbar gemacht hat, werden wohl Jahrhunderte, möglicherweise auch Jahrtausende vergehen. Im Vergleich zu anderen vorgeschlagenen Methoden, sei diese aber immer noch die praktikabelste.
(My)
   Quelle: nz

   
   

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