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Uranbehälter in Garten entdeckt
Seltsamer Fund in Niedersachsen
01.03.2007 13:34 Uhr
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Archiv: Uranpellets
© United States Department of Energy
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Lauenförde/ Deutschland - Einen mysteriösen Fund haben deutsche Behörden im Garten eines Mannes in Niedersachsen gemacht. Insgesamt hatte ein Strahlenschutztrupp 110 Gramm angereichertes Uran ausgegraben und anschließend beschlagnahmt.
Der Mann aus Lauenförde soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bereits seit Jahren versucht haben, die Behörden über das strahlende Material in seinem Garten zu informieren. Reaktionen auf seine Schreiben an lokale Behörden und auch die Umweltschützer von Greenpeace habe es allerdings nicht gegeben.
Erst nachdem der Niedersachse einen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasste, welcher an das Bundesumweltministerium weitergeleitet wurde, habe man ihn ernst genommen. Prompt rückte bei ihm zu Hause ein Strahlenschutztrupp an und grub tatsächlich Stahlbehälter aus dem Boden, die 110 Gramm Uranpellets enthielten. Diese Pellets (fingernagelgroße Stäbchen oder auch Pillen) werden zur Fertigung von Brennstäben für Kernkraftwerke genutzt und unterliegen eigentlich strengen Kontrollen.
Wie der Mann zu den Brennelementen kam, ist bisher noch ungeklärt. Eine Untersuchung, so der "MDR", soll nun von Fachmännern durchgeführt werden und die Herkunft klären.
(MF)
Quelle:
Süddeutsche Zeitung / MDR
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