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Code in Urteilsbegründung versteckt
Richter durch Da Vinci Code inspiriert
28.04.2006 10:01 Uhr
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US-Ausgabe von Sakrileg - The Da Vinci Code
© Doubleday Publishing [ Fair Use]
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Großbritannien - Wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtete, hat der Plagiatsprozess um Dan Browns Erfolgswerk "Sakrileg - Der Da Vinci Code" anscheinend den Vorsitzenden Richter zu einer kleinen kryptographischen Spielerei verführt - er versteckte in seiner Urteilsbegründung eine geheime Botschaft.
In der insgesamt 71 Seiten langen Begründung über die Abweisung der Klage von Michael Baigent und Richard Leigh, welche Dan Brown des Plagiats bezichtigten, fiel einigen Juristen und auch anderen Interessierten eine Besonderheit auf. In mehreren Worten auf den ersten Seiten des Dokumentes sind immer wieder einzelne kursiv geschriebene Buchstaben zu entdecken. Jedoch handelt es sich nicht um Tippfehler, sondern um eine versteckte Botschaft, welche der Vorsitzende Richter eingebaut hat.
So hat Richter Peter Smith etwa in den ersten sieben Absätzen des juristischen Schreibens in den Worten - Claimants, claimant, is, that, his, reality, cynicism, for, preceded und Templar - die beiden Worte "Smithy Code" versteckt. Doch nach diesen ersten beiden Wörtern wird die restliche Botschaft schwerer zu entschlüsseln sein, da die Buchstaben anscheinend durcheinander gewürfelt sind - hier könnte den Hobby-Kryptologen jedoch ein Anagramm-Generator weiterhelfen.
Einer der Ersten, welcher die seltsamen Buchstaben entdeckte, war der Anwalt Daniel Tench, der eine Kolumne für eine Londoner Zeitung verfasste. Da dieser den chiffrierten Text jedoch erst für Tippfehler gehalten hatte, wies er in seiner Kolumne auf diese obskuren Kursiv-Buchstaben in dem juristischen Schriftstück hin. Doch kurze Zeit später erreichte ihn eine E-Mail des Richters, welcher ihn darauf hinwies, dass die vermeintlichen Fehler, die in der Zeitung erwähnt werden, durchaus beabsichtigt seien.
Gegenüber "The Guardian" hatte Smith geschildert: "Ich sehe nicht, wieso ein Urteil nicht etwas Spaßiges sein sollte."
Doch explizit bestätigt oder dementiert hat der Richter den Code bisher noch nicht.
Wer selbst etwas rätseln will, kann sich die offizielle Urteilsbegründung unter dem unten stehenden Link herunterladen.
(MF)
Weitere Informationen:
Download des Urteils
Quelle:
The Guardian
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