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JUFOF Ausgabe 164 der GEP e.V.




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Neuer Vorwurf gegen Dan Brown
Idee um Da Vinci Code ist russisch
18.04.2006  11:02 Uhr



US-Ausgabe von Sakrileg - The Da Vinci Code
© Doubleday Publishing [ Fair USA]

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Moskau/Russland - Erst vor Kurzem wurde Dan Brown vom Vorwurf des Plagiats bei seinem Roman "Sakrileg - Der Da Vinci Code" freigesprochen. Doch schon offenbart sich ein weiterer Vorwurf, welcher Dan Brown des Ideendiebstahls beschuldigt.



In der Zeitschrift "Wsemirnyj sledopyt" (Pfadfinder weltweit) wurde ein Interview veröffentlicht, worin der russische Dozent Michail Anikin über ein von ihm vor sechs Jahren geschriebenes Buch und dessen Parallelen zu Dan Browns Roman berichtet. Wie der Wissenschaftler erzählt, habe er während der Arbeit an seinem Buch, noch vor seiner Veröffentlichung im Jahre 2000, den "Da Vinci Code" in seinen Artikeln untersucht und Vorträge über dieses Thema gehalten. Übrigens sei, so Anikin, auch der Ausdruck "the Da Vinci Code" gerade im Zusammenhang mit den erwähnten Arbeiten entstanden, auf Russisch habe er allerdings vorgezogen, dieses Phänomen "da Vincis Rätsel" zu nennen.
  
Inzwischen erschien 2000 das Buch "Leonardo da Vinci, oder Theologie in Farben" von Michail Anikin selbst. Die wichtigste, auch in "The Da Vinci Code" reproduzierte Idee des Buches ist das Rätsel um die geheimnisvolle Gioconda (Mona Lisa), das darin besteht, dass es sich nicht um ein Portrait handele, wie zahlreiche Forscher angenommen hätten, sondern um ein Allegoriebild. Nach Anikins Ansicht sei das Gemälde aus zwei unterschiedlichen Gestalten "zusammengestellt": Für sich genommen, erinnere die rechte Hälfte der Gestalt sehr an die kanonische Darstellung Christi, während die linke Hälfte eine erstaunliche Ähnlichkeit mit der Madonna, wie sie da Vinci auf anderen Gemälden dargestellt hatte, zeige. Im Ergebnis komme es zu einer Verschmelzung der beiden christlichen Hauptfiguren: der Mutter Gottes und des Heilands. Anikin nennt das ein allegorisches Portrait der christlichen Kirche.

"Als anständiger Mensch hätte er (Dan Brown - d. Red.) sich mit mir in Verbindung setzen müssen, da ich mit den Amerikanern jenes Gentleman's Agreement geschlossen hatte. Ich hätte auch keine Einwände erhoben, selbst wenn er in seinem Buch nicht 'nach Ansicht einer Reihe von Wissenschaftlern', sondern 'nach Ansicht eines russischen Kunstwissenschaftlers' geschrieben hätte."
(MF)



Quelle:
RIA Novosti


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